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heise+ | E-Auto Kia EV2 mit 61 kWh im Test: Großer Speicher – ein Gewinn im Alltag?
Der Kia EV2 überzeugt auch mit der größeren von zwei Batterien im Test. Arbeiten muss der Hersteller weiterhin an seiner Software.
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Darf es etwas mehr sein? Die ewige Frage aus der Metzgerei beantworten die Käufer von Elektroautos gerne mit einem Ja: Wenn es die Wahl zwischen zwei Traktionsbatterien gibt, nehmen viele Menschen lieber die größere. Die kostet Geld: Im Fall des Kia EV2 beträgt der Aufpreis 4500 Euro, wenn es statt 42,2 kWh mit 317 km WLTP-Reichweite lieber 61 kWh und 453 km sein sollen. Der Einstiegspreis für die Version mit großer Batterie liegt bei 33.490 Euro. Der Testwagen in der Ausstattungslinie Earth (ab 35.790 Euro) kommt mit Zusatzpaketen auf einen Listenpreis von 40.740 Euro. Für wen empfiehlt sich die großzügige Lösung?
Der Kia EV2 wird seit März in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) geführt. Bis inklusive September wurden 5785 Stück neu zugelassen. Das ist mehr als ein Achtungserfolg: Der EV2 ist beliebt, und er belebt das Segment der elektrischen Kleinwagen. Verwunderlich ist das nicht, denn auch in diesem Test zeigt das Auto viele Stärken.
Die Hyundai Motor Group mit den Marken Hyundai und Kia ist einer der härtesten Konkurrenten des Volkswagen-Konzerns. Beide positionieren ihre Fahrzeuge unterschiedlich: Formal ähnelt der Kia EV2 mit 4,06 m Länge, einer Breite von 1,80 m und einer Höhe von 1,58 m dem VW ID. Polo (4,05 / 1,82 / 1,53 Meter). Beim Design dagegen grenzt er sich deutlich ab. Der Kia ist SUV-artig und fast kubisch gestaltet. Innerhalb der Markenhistorie steht er in der Tradition des kantigen Soul.
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