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Nagoshi Studio schließt offiziell: NetEase besiegelt das Aus nach Finanzierungsstopp
Das japanische Amtsblatt Kanpo bestätigt die Firmenauflösung: Für Gang of Dragon fehlten rund 39,5 Millionen Euro, bevor der Konzern den Geldhahn zudrehte.
Nach monatelanger Ungewissheit ist es nun offiziell: Nagoshi Studio existiert nicht mehr. Das Team von Yakuza-Schöpfer Toshihiro Nagoshi wurde mit finanzieller Rückendeckung von NetEase gegründet.
Im Dezember 2025 kündigte das Team Gang of Dragon an, das sich offensichtlich stark an Nagoshis früheren Spielen orientierte. Schon im März 2026 wurde jedoch bekannt, dass NetEase die Finanzierung des Projekts gestoppt hatte.
Ab 2019 investierte NetEase weltweit in AAA-Studios, um unabhängig vom chinesischen Markt zu wachsen. Angesichts hoher Produktionskosten beendete der Publisher diesen Expansionskurs nun rigoros.
Seitdem wurde über das Schicksal des Studios spekuliert, doch ein Eintrag im japanischen Amtsblatt Kanpo bestätigt nun die Schließung. Darin taucht Nagoshi Studio in der aktuellsten Liste der Firmenauflösungen auf.
Gegründet wurde das Entwicklerteam bereits im Jahr 2021. Berichten zufolge entschloss sich NetEase aus Kostengründen dazu, in diesem Jahr den Geldhahn zuzudrehen. Das Projekt hätte schätzungsweise weitere 7 Milliarden Yen (rund 39,5 Millionen Euro) verschlungen, um überhaupt fertiggestellt werden zu können.
Es ist das jüngste Opfer eines strategischen Kurswechsels bei NetEase. Nach jahrelangen massiven Investitionen in neue Studios rund um den Globus fährt der Konzern seine internationale Spieleentwicklung drastisch zurück. Der Rotstift-Politik fielen bereits die Teams von T-Minus, FPC, Bad Brain, Worlds Untold, Jar of Sparks und Ouka Studio.