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Liveblog zu den Midterms: ++ Erste Wahlen beendet ++ Auszählung beginnt ++
Die ersten Wahllokale in Teilen von Indiana und Kentucky haben geschlossen. Das US-Justizministerium schickt zahlreiche Wahlbeobachter in alle Bundesstaaten. Die Entwicklungen im Liveblog.
Der Demokrat Mark Warner hat bei den Midterms den Senatssitz in Virginia verteidigt. Wie aus Daten der Nachrichtenagentur AP hervorging, setzte er sich gegen seinen republikanischen Konkurrenten durch. Warner sicherte sich damit eine vierte Amtszeit im Senat.
Der Demokrat Mark Warner hat sich eine vierte Amtszeit im Senat gesichert.
ARD-Korrespondent Torben Börgers berichtet von einer bislang im Großen und Ganzen reibungslosen Wahl. Es zeichne sich eine hohe Beteiligung ab, vielerorts habe es lange Warteschlangen vor Wahllokalen gegeben.
Börgers berichtet zudem von einzelnen Schwierigkeiten. Im Bundesstaat New York mussten Wahlzettel unter Polizeischutz in andere Wahllokale gebracht werden, weil die Unterlagen zu dick für die Auszählmaschinen gewesen seien. In Kansas seien versehentlich 100 statt 100.000 Wahlzettel bestellt worden, so dass es dort zeitweise Knappheit gegeben habe. Im Bundesstaat Florida mussten unwetterbedingt 20 Wahllokale verlegt werden.
Bei den Midterms gehe es um viel für Präsident Trump, betonte Börgers. Nach den Zwischenwahlen würden Republikaner diese auch mit Blick auf den nächsten Präsidentschaftskandidaten bewerten - bei einem schlechten Abschneiden des Trump-Lagers könnten Kritiker lauter werden.
Einige Wähler sehen die Midterms als Gelegenheit, US-Präsident Donald Trump einen Denkzettel zu verpassen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Instituts SSRS im Auftrag mehrerer US-Medien, zu denen große Fernsehsender und die Nachrichtenagentur AP gehören.
Drei Viertel zeigten sich angesichts der Entwicklung des Landes demnach "wütend" oder "unzufrieden". 70 Prozent der Befragten wünschen sich zudem, dass der Kongress den Präsidenten stärker kontrolliert.
Für die Erhebung wurden bis zur Wahl 75.000 Menschen befragt. Am Wahltag selbst kamen durch Nachwahlbefragungen etwa 25.000 Menschen hinzu.
Gegnern schickt die Regierung die Justiz auf den Hals, Unis sehen ihre Freiheiten bedroht: In den USA wird kontrovers diskutiert, ob das Land unter Trump noch eine Demokratie ist.