// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
Fedora 45 erweitert Speicherverwaltung
Das Fedora-Projekt hat Fedora Linux 45 veröffentlicht. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Integration der Speicherverwaltung Stratis in das Installationsprogramm Anaconda. Außerdem aktualisiert die Linux-Distribution ihre Desktop-Umgebungen und Entwicklungswerkzeuge.
Stratis ermöglicht laut dem Fedora-Projekt die zentrale Verwaltung lokaler Speichergeräte und kombiniert dafür Technologien wie Device Mapper, XFS und LUKS. Zu den Funktionen gehören Speicherpools, dynamisch anpassbare Dateisysteme, Snapshots und Verschlüsselung. Die Software unterstützt zudem Thin Provisioning, bei dem Systeme mehr Speicherplatz bereitstellen können, als physisch zunächst verfügbar ist. Nutzer können damit Speicherressourcen flexibler verwalten und den verfügbaren Platz bedarfsgerecht zuweisen.
Auch die Desktop-Umgebungen GNOME und KDE Plasma sowie weitere von der Community betreute Varianten erhalten Aktualisierungen. Diese betreffen unter anderem die Leistung, die Unterstützung des Displayprotokolls Wayland und die Skalierung der Benutzeroberfläche auf Bildschirmen mit unterschiedlichen Pixeldichten.
Darüber hinaus bringt Fedora Linux 45 aktualisierte Entwicklungswerkzeuge und Laufzeitbibliotheken mit. Die Neuerungen umfassen Programmiersprachen, Compiler und zentrale Systemwerkzeuge. Sie sollen aktuelle Sprachfunktionen und Compileroptimierungen unterstützen. Das Changelog nennt alle Änderungen und Neuerungen.
Bei einer internationalen Polizeiaktion haben Ermittler am 3. November 2026 mehr als 100 Server beschlagnahmt und sieben Verdächtige festgenommen. Die Behörden aus Albanien, Zypern, Finnland, Deutschland, Israel, Kosovo und Nordmazedonien gingen mit Unterstützung von Europol und Eurojust gegen...
Das OpenSUSE-Projekt hat OpenSUSE Leap 16.1 veröffentlicht. Die neue Version der Linux-Distribution integriert erstmals einen unveränderlichen Betriebsmodus, der bislang in der Server-Distribution Leap Micro zum Einsatz kam. Damit deckt Leap neben Desktop-Systemen und herkömmlichen Servern auch...
Nachdem bereits OpenAI und Anthropic Einschränkungen bei der Nutzung ihrer KI-Agenten eingeführt haben, begrenzt nun offenbar auch SpaceX die Nutzung seines Agenten Grok Bot.
Raspberry Pi erhöht die Preise für seine Produkte mit 16 GByte Arbeitsspeicher. Wie Eben Upton, Mitgründer und Chef des Unternehmens, mitteilt, steigt der Preis des Raspberry Pi 5 mit 16 GByte RAM um 80 US-Dollar auf 385 US-Dollar.
Das Tor-Projekt hat Tor Browser 16.0 für Desktops und Android veröffentlicht. Die neue Version basiert erstmals auf Firefox ESR 153 und übernimmt Änderungen, die Mozilla im Laufe des vergangenen Jahres in den Browser integriert hat.
In dem neuen, schweren KI-Benchmark GDPx, der sich auf Ausgaben aus den Branchen konzentriert, die den höchsten Anteil am Bruttoinlandsprodukt (GDP) haben, erreicht das beste System gerade einmal 12 Prozent.