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iPhone Duo: Lieferschwäche bleibt bestehen
Im Nachgang der Quartalszahlen vom Montag hat Apple Angaben zur Produktion bei seinem Foldable gemacht. Die Lage bleibt angespannt.
Apple kann weiterhin nicht einschätzen, wann das iPhone Duo besser verfügbar sein wird. Konzernchef John Ternus sagte in einem Interview nach Bekanntgabe der Quartalszahlen in dieser Woche, der Produktionsbeginn („ramp“) sei zwar „gut“ verlaufen, doch zum jetzigen Zeitpunkt könne man noch nicht vorhersehen, „wann Angebot und Nachfrage in Einklang gebracht werden“. Das Duo bleibe zum jetzigen Zeitpunkt für die Kundinnen und Kunden schwer zu bekommen. Insgesamt sei Apple nicht in der Lage, den Bedarf bei dem ersten Foldable des Konzerns zu decken. Einen weiteren Zeitplan wollte Ternus nicht nennen.
Das Duo war im Oktober auf den Markt gekommen, schon kurz nach Vorbestellstart waren keine Geräte mehr zu bekommen. Vor den Apple-Läden bildeten sich lange Schlangen. Derzeit gibt es sehr geringe Nachlieferungen, die aber schon am frühen Morgen wieder ausverkauft sind. Versucht man, das iPhone Duo zu bestellen, wird einem seit Wochen schon der 25. Januar als frühestmöglicher Liefertermin genannt. Das betrifft alle Speichervarianten und alle Farben des Geräts, für das man mindestens 2299 Euro hinblättern muss.
Ternus räumte in dem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters auch ein, dass ein „sehr geringer Prozentsatz“ des Klapp-Handys aufgrund von Display-Schäden zurückgegeben wurde. Diese würden ausgetauscht. Apple macht noch keine Angaben dazu, wie viele Einheiten des Duo verkauft wurden. Es erschien erst im aktuellen Quartal, wurde also von den letzten veröffentlichten Zahlen, die bis zum September reichten, noch nicht erfasst.
Apple hatte Rekordverkäufe beim iPhone gemeldet, obwohl der Konzern im September nur iPhone 18 Pro und 18 Pro Max ausgeliefert hatte. Zur Frage, wie Apple mit der anhaltenden Speicherinflation umgeht, sagte Ternus, man sehe Preissteigerungen auch im aktuellen Quartal, die allerdings durch vorhandene Bestände und geringere Kosten bei anderen Komponenten teilweise ausgeglichen werden konnten.
Ob es zu weiteren Preiserhöhungen kommt, bleibt unklar. Finanzchef Kevan Parekh und Chief Operating Officer Sabih Khan wollten nicht einräumen, wie lange Apples Kaufverträge laufen. Laut Ternus soll der Konzern jedoch bis zu 33 Milliarden US-Dollar mehr in den Juni- und September-Quartalen für „purchase obligations“, also Mindestabnahmen, eingeplant haben.
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