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KI-Hilfe bei Amtsdeutsch und Behördenschreiben
Einen Bescheid verstehen, die eigenen Ansprüche prüfen oder ein Schreiben ans Amt aufsetzen: Mit 11 Prozent hat jede und jeder Neunte dafür schon einmal künstliche Intelligenz verwendet. Ein weiteres Viertel der Bürgerinnen und Bürger (27 Prozent) kann sich das in Zukunft vorstellen.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen ab 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Am häufigsten informieren sich diejenigen, die KI im Behördenkontakt verwenden, über ihre Rechte (35 Prozent). Ein Viertel (25 Prozent) lässt sich Briefe von Behörden erklären. 10 Prozent finden mit KI heraus, welche Behörde für ihr Anliegen überhaupt zuständig ist.
KI dient im Behördenkontakt auch als Schreibhilfe. 19 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer lassen ihre Schreiben vor dem Absenden von einer KI kontrollieren, 14 Prozent formulieren ihren Behördenverkehr von Beginn an mit KI. 9 Prozent lassen sich Texte aus dem Deutschen oder ins Deutsche übersetzen, 6 Prozent beim Ausfüllen von Formularen helfen. Die Mehrheit bleibt allerdings zurückhaltend: 58 Prozent haben KI im Behördenkontakt noch nicht genutzt und können sich das auch nicht vorstellen, berichtet der Bitkom.
Dem Einsatz von KI in den Behörden selbst stehen die Menschen laut Umfrage zunehmend offen gegenüber. 55 Prozent sagen, viele Tätigkeiten in Behörden könnten problemlos von einer KI übernommen werden. Vor einem Jahr waren es erst 44 Prozent. 51 Prozent würden lieber mit einem KI-Assistenten als mit einem Menschen sprechen, wenn sie dafür Warte- oder Öffnungszeiten vermeiden könnten. Auch das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 43 Prozent. 44 Prozent sind zudem überzeugt, dass KI helfen kann, den Personalmangel in Behörden zu bekämpfen (2025: 35 Prozent). Und fast die Hälfte (48 Prozent) glaubt, dass KI in der Verwaltung Bestechlichkeit und Korruption verhindert.
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