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Neues OLED-MacBook-Pro: So funktioniert die Dynamic Island
Endlich hat auch ein MacBook keinen „Notch“ mehr. Apple nutzt die neue Dynamic-Island bei seinem teuersten Notebook für verschiedene Systemfunktionen.
Verschiedene Anzeigeformen der Dynamic Island auf dem Mac.
Statt Einkerbung gibt’s jetzt ein Löchlein: Apple hat erstmals überhaupt seine vom iPhone bekannte Dynamic Island auf einen Mac geholt. Genauer: Es sind die MacBook-Pro-PROLED-XDR-Display-Varianten mit 14 und 16 Zoll. Zuvor gab es bei den Pro-Notebooks zwar bereits einen „Notch“, dieser diente aber nur dazu, die FaceTime-Kamera unterzubringen. Das führte sogar dazu, dass der Bereich in der Praxis störte: Je nach Umfang der Menüleisten-Icons gab es Platzprobleme. Mit der Dynamic Island ist dies nun insgesamt besser gelöst. So soll sie funktionieren und das kann sie.
Wer schon ein iPhone hat, wird sich sofort wohlfühlen. Apples Dynamic Island im MacBook Pro arbeitet kaum anders: Sie dient als Anzeigeinstrument für verschiedene Funktionen. Wird etwa ein Kopfhörer via Bluetooth aktiv, kann man es dort samt Batteriestatus sehen (etwa bei AirPods). Auch Fokus-Modi zeigt die Dynamic Island, etwa den „Nicht stören“-Modus. Gleiches gilt für Batteriewarnungen oder die Aktivierung von Siri AI. Wie schon beim iPhone dient der Bereich jetzt auch zum Aktivieren der Systemsuche, die mit Siri AI kombiniert ist. Bei den Touchscreen-Macs wischt man dazu an der Dynamic Island herunter.
Es soll auch möglich sein, Anrufe zu beantworten, die Musik-Wiedergabe zu steuern und AirDrop-Anfragen zu erlauben (oder abzulehnen). Wie schon auf dem iPhone nutzt Apple den von der FaceTime-Kamera (hier genauer: 12-MP-Center-Stage-Kamera) beanspruchten Bereich. Die Bildschirmausgabe verteilt sich dabei um diesen Bereich, was in der Praxis nicht auffällt. Ebenfalls Teil der Dynamic Island sind Live-Aktivitäten, die in dieser Form erstmals auf den Mac kommen. Bereits früher konnten Live-Aktivitäten von via iPhone-Mirroring angebundenen Apple-Smartphones auf den Mac gebracht werden. Diese Funktion ist innerhalb der EU aber nicht freigeschaltet.
Eine gute Nachricht gibt es in diesem Zusammenhang für Besitzer weiterer Mac-Modelle. Mit macOS 27.3, das derzeit als Developer-Beta getestet wird, kommen lokale Live-Aktivitäten auf alle Rechner, also auch solche ohne Dynamic Island.
Dabei gibt es einen eigenen Bereich in der Menüleiste. Apple-Apps wie Musik, Sprachmemos oder die Timer-Funktion können den Bereich verwenden, über ein neues SDK zudem auch Third-Party-Apps. macOS 27.3 dürfte im Dezember offiziell freigegeben werden.
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