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World of Warcraft: Forever legt auch auf Twitch einen grandiosen Start hin
Blizzards MMO-Neustart verbucht Hunderttausende Live-Zuschauer und deklassiert selbst Just Chatting und League of Legends am Launch-Tag.
Nach einer enorm erfolgreichen Beta ist World of Warcraft: Forever gestern Abend an den Start gegangen – und nicht nur die aktiven Spieler stürzen sich ins Abenteuer. Blizzards MMO zieht auch massenhaft Zuschauer an und katapultierte sich direkt an die Spitze der meistgesehenen Spiele auf Twitch.
Aktuell kommt World of Warcraft auf rund 385.000 Zuschauer. Den reichweitenstärksten WoW-Kanal betreibt derzeit Streamer Ahmpy mit etwa 18.300 Live-Zuschauern.
Zum Vergleich: Twitchs Dauerbrenner-Kategorie Just Chatting belegt mit 145.000 Zuschauern den zweiten Platz auf der Plattform. Riots genreprägendes MOBA League of Legends sichert sich mit 81.400 Zuschauern Rang drei.
Seit Ende 2015 nennt Blizzard keine offiziellen Abonnentenzahlen mehr für World of Warcraft – damals sank der Wert auf 5,5 Millionen. Seither dienen Twitch-Zuschauerrekorde und Day-One-Serverlasten als wichtigste externe Indikatoren für den Erfolg neuer Erweiterungen.
Aion 2, ein weiteres MMO aus dem vergangenen Oktober, schlägt sich mit soliden 75.900 Zuschauern hervorragend. Nintendos frisch veröffentlichtes Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time (es ist richtig gut geworden!) lockt am Release-Tag ebenfalls beachtliche 63.100 Fans vor die Bildschirme.
Ein Grund für den fulminanten Erfolg von World of Warcraft: Forever dürfte der weitgehend reibungslose Launch sein. Das Spiel verbuchte einen der saubersten Day-One-Releases der jüngeren Seriengeschichte. Schon die Beta erwies sich als echter Hit – Blizzard-Entwickler bezeichneten sie sogar als eine der erfolgreichsten Betas, die sie je erlebt haben. Da stellt sich fast die Frage, wie viele der aktuellen Twitch-Zuschauer sich ihre Dosis WoW gerade heimlich während der Arbeitszeit gönnen.
Offizielle Zahlen zum Hype rund um World of Warcraft: Forever gibt es bislang nicht. Blizzard hütet die genauen WoW-Abonnentenzahlen schließlich schon seit etwa 2015 wie ein Staatsgeheimnis. Bei einem derart gelungenen Start dürfte sich das Team ein bisschen verdientes Eigenlob aber wohl kaum verkneifen.