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Sysinternals Process Explorer: Microsoft bringt das Tool auf den Mac
von Carsten Knobloch
6. Nov. 2026 |
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Wer aus der Windows-Welt kommt oder dort Systeme betreut, kennt den Process Explorer von Sysinternals seit etlichen Jahren als Standardwerkzeug. Jetzt hat Microsoft den Klassiker als native Portierung für macOS veröffentlicht und den Quellcode auf GitHub gestellt.
Das Projekt nennt sich Sysinternals Process Explorer for Mac. Kein schwerfälliger Web-Wrapper, sondern eine native App, geschrieben in Swift, SwiftUI und AppKit. Für die Datenerfassung nutzt das Programm direkte Schnittstellen des Systems, darunter libproc, sysctl, Mach-Host-Statistiken, das Security-Framework, IOKit und Metal.
Die Oberfläche übernimmt das Konzept des Windows-Originals. Im oberen Bereich seht ihr den Prozessbaum mit farblicher Kennzeichnung für Systemdienste, eigene Prozesse, angehaltene Tasks, Sandboxed-Anwendungen sowie neu gestartete oder beendete Vorgänge. Über die Leertaste lässt sich die Aktualisierung jederzeit anhalten und wieder fortsetzen. Lief im Test bei mir eher so mittel. Die frühe Version fühlt sich nicht ganz rund an, es ließ sich z. B. nicht nach Auslastung filtern, solche Kleinigkeiten eben.
Öffnet ihr die Eigenschaften eines Prozesses, zeigt ein eigenes Fenster Reiter für Performance, Threads, TCP/IP, Umgebungsvariablen und Strings. Für die Sicherheitsanalyse sind mehrere Funktionen direkt integriert:
Sysinternals Process Explorer for Mac setzt mindestens macOS 14 (Sonoma) voraus. Vielleicht sind ja Nutzer unter euch, die das nützlich finden oder zumindest mal im Hinterkopf behalten wollen. Die meisten von euch Fortgeschrittenen sind vermutlich eh mit der Kommandozeile oder anderen Tools unterwegs, nicht wahr?
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