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FritzBox: Fritz!OS 8.51 für zahlreiche weitere Router veröffentlicht
Fritz! hat in den letzten Tagen für zahlreiche weitere Fritz!Box-Router das finale Update auf Fritz!OS 8.51 freigegeben. Das Update bietet unter anderem Neuerungen und Verbesserungen in den Bereichen der DNS-Filterung, der automatischen Gaming-Priorisierung gegen Lags und beim Smart-Home-Standard Matter.
Das Update steht unter anderem für die Fritz!Box 7630, Fritz!Box 6690, Fritz!Box 6670 Cable, Fritz!Box 4690, Fritz!Box 4630, Fritz!Box 4050, Fritz!Box 7632, Fritz!Repeater 6000, Fritz!Box 5690 XGS und Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 bereit.
Bei eingeschalteten automatischen Updates sollte die Installation in den nächsten Tagen zu den in der Benutzeroberfläche festgelegten Zeiten erfolgen. Alternativ lässt sie sich unter „System“ > „Updates“ manuell anstoßen. Falls die Fritz!Box das Update dort nicht findet, steht FritzOS 8.51 auch auf dem Download-Server von Fritz! zum Herunterladen bereit, indem man dort das Verzeichnis des gewünschten Modells auswählt.
Eine der größeren Neuerungen mit Fritz!OS 8.50 bzw. 8.51 sind DNS-Filter direkt auf der Fritz!Box. Damit lassen sich Anfragen zu bestimmten Domains für alle Geräte im Heimnetz über den Router blockieren. Eine individuelle Filterung je Gerät wie PC oder Smartphone ist so nicht mehr nötig. Unterstützt werden gängige Formate für Filterlisten, sodass auch öffentlich verfügbare Listen eingebunden werden können.
Auf diese Weise lassen sich beispielsweise bekannte Werbe- und Tracking-Domains, Phishing-Seiten, Botnet-Infrastruktur oder Domains mit Schadsoftware sperren.
Ebenfalls neu ist die automatische Priorisierung echtzeitkritischer Daten. Bislang konnten Nutzer bestimmte Geräte oder Anwendungen manuell priorisieren. Fritz!OS 8.50 soll hingegen selbstständig erkennen, wenn über ein Gerät ein Online-Spiel gespielt wird und dieses priorisieren, was Lags reduzieren und die Latenz verbessern soll. Vor allem gleichzeitig laufende Downloads oder Streams anderer Geräte sollen sich weniger negativ auswirken.
Wenn ein Geräte aktuell von der automatischen Priorisierung profitiert, ist dies zudem in der Benutzeroberfläche ersichtlich und lässt sich auch bis zu 24 Stunden rückwirkend nachvollziehen.
Neu ist außerdem der Smart Check in der MyFritz!App. Die Funktion analysiert den Zustand der Fritz!Box und zeigt Hinweise, Warnungen und Verbesserungsvorschläge direkt auf dem Startbildschirm an. Untersucht werden unter anderem Internetzugang, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit. Smart Check kann beispielsweise auf einen Repeater aufmerksam machen, der nicht korrekt in das Mesh eingebunden ist, oder auf Einstellungen hinweisen, mit denen sich unerwünschte Anrufe blockieren lassen.
Nicht jede Funktion steht allerdings auf jedem Router zur Verfügung. Unter anderem werden die neuen DNS-Filter und die automatische Priorisierung zunächst für ausgewählte Modelle bereitgestellt.
Erst kürzlich hatte Fritz! eine neue Website zum „Status der Produktunterstützung“ gestartet, auf der Kunden einsehen können, wie lange ihre Fritz!Box mindestens mit Updates versorgt wird. Ab Marktstart des Routers sind es immer mindestens 6 Jahre.