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heise+ | Mehr Speed: Das neue MacBook Pro M6 mit 14 Zoll im Test
Das MacBook Pro kommt als günstigere Basisvariante jetzt mit dem M6-Chip. Wieviel das gegenüber dem M5 bringt und was sich sonst noch ändert, klärt unser Test.
Das MacBook Pro war gewöhnlich die vorrangig bediente Produktreihe, wenn es um die Einführung neuer Prozessoren ging. Zuletzt hat Apple aber mal das iPad, mal den Mac mini zuerst bedacht. Mit kleiner Verzögerung ist der M6 jetzt beim MacBook Pro angekommen. Er ersetzt im Basismodell den M5. Die leistungsfähigeren, teureren Konfigurationen und das neue Touch-MacBook bleiben beim M5 Pro und M5 Max. Uns stand ein Modell mit 32 GByte RAM und 1-TByte-SSD zur Verfügung.
Der M5 kam mit 4 Performance- und 6 Effizienzkernen. Demgegenüber besitzt der M6 im Vollausbau 2 Superkerne (die früher Performancekerne hießen), 4 Performancekerne (den neuen Mitteldingern zwischen Leistung und Sparsamkeit) und weiterhin 6 Effizienzkerne. Die Gesamtzahl der Cores stieg um 2, die Taktraten änderten sich von 4,6 und 3,0 GHz auf 4,8 und 2,9 GHz. Performance- und Supercores laufen wie schon beim Mac mini M6 mit derselben Taktung. Die AI-Einheiten in den Grafikkernen brachte schon der M5 mit, nun verdoppelte Apple beim M6 die Zahl der dedizierten Neural Engines auf zwei.
Im Test legte das MacBook Pro mit M6 gegenüber dem mit M5 bei Geekbench Multicore um 19 Prozent zu, bei Cinebench um 22 Prozent. Single-Core-Tests absolvierte es jeweils 8 Prozent schneller. In Logic Pro konnten wir 378 Spuren parallel abfahren, statt 284. Bei den Grafiktests mit Geekbench lag der Zuwachs bei 33 Prozent. Die Neural Engine in Geekbench AI war um 54 Prozent schneller. Das Rendern in Final Cut Pro gelang je nach Auflösung und Spurenzahl der Videos mal schneller, mal deutlich langsamer, wofür wir noch keine Erklärung haben – RAM und SSD waren im Testgerät nicht schlechter bestückt. Die Lüfter drehten insbesondere bei Auslastung aller CPU-Kerne und 3D-Shootern in der Rosetta-Emulation deutlich hörbar mit bis 2,7 Sone auf.
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