// COMPUTERBASE — HARDWARE & GADGET
Google: Update für Googlebooks soll bis zu 6 GB RAM freigeben
Nach einem holprigen Start verteilt Google das November-Update für die neuen Googlebooks. Es soll unter anderem die Speicherverwaltung verbessern und so bis zu 6 GB RAM freigeben, Bluetooth-Audioprobleme beheben und die Linux-Terminal-Beta zuverlässiger machen. Nutzer hatten zuvor über Leistungsprobleme bei hoher Last geklagt.
Google hatte bereits im Oktober mehrere Aktualisierungen veröffentlicht, um erste Probleme zu beheben. Die erste November-Aktualisierung erscheint schrittweise als Build CL3B.260622.286.R2 und bringt neben den Fehlerbehebungen auch den Android-Sicherheitspatch vom 1. November 2026 auf alle Googlebook-Modelle.
Nach eigenen Angaben hat Google mit dem Update die Verwaltung lokaler KI-Dienste optimiert, indem der NPU-Treiber angepasst wurde. Dadurch kann das Betriebssystem mehr Systemspeicher freigeben, wenn Chrome ihn für einen reibungslosen Betrieb benötigt.
Auf dem Acer Googlebook 14, dem Asus Googlebook 14 und dem Lenovo Googlebook 15 mit 16 GB RAM soll die Änderung die Speichernutzung um bis zu rund 6 GB reduzieren. Je nach Modell sollen generell zwischen 3 bis 6 GB RAM zusätzlich freigegeben werden, was sich vor allem beim Multitasking bemerkbar machen soll.
Auch die Audiowiedergabe über Bluetooth wurde überarbeitet. Beim HP Googlebook 14 und beim Dell XPS Googlebook 13 soll eine Änderung daran, wie das Betriebssystem Bluetooth-Audio weiterleitet, die Verzögerung zwischen Bild und Ton bei der Videowiedergabe mit kabellosen Ohrhörern beheben. Zudem lassen sich kompatible Bluetooth-Hörgeräte nun als Audioausgabegerät auswählen. Ein Fehler in der vorherigen Version hatte Anrufe und Audio stattdessen über die Lautsprecher des Laptops ausgegeben.
Für Nutzer mit mehreren Bildschirmen behebt das Update ein Problem, durch das nach dem Entfernen der Verbindung zu mehreren externen Displays Taskleiste und Desktop-Symbole verschwinden konnten. Ebenfalls korrigiert wurde ein Fehler in Verbindung mit Netflix: Dabei konnte der Ton weiterlaufen, obwohl der externe Bildschirm ein schwarzes Bild zeigte.
Verbesserungen gibt es auch für die Linux-Terminal-Beta. Aktive Shell-Sitzungen sollen nach dem Aufwecken des Googlebooks oder beim Wechsel zwischen Tabs verbunden bleiben. Außerdem hat Google einen Fehler behoben, der SSH-Verbindungen und andere weitergeleitete Ports unterbrechen konnte.
Wird ein Terminal-Fenster geschlossen, beendet das künftig zudem nicht mehr die Linux-VM, solange weitere Terminal-Fenster geöffnet sind. Systemaktualisierungen sollen zudem Linux-Dateien und eigene SSH-Server-Einstellungen erhalten. Weitere Änderungen verbessern die Integration des Terminals mit Antigravity. Tastatureingaben und Konsolenausgaben des Terminals werden außerdem nicht mehr in Systemdiagnoseprotokollen aufgezeichnet.