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Discord - Von 4 GByte auf 290 MByte: Discord geht sein RAM-Problem mit einem radikalen Neubau der App an
Der Discord-Desktop-Client läuft bisher auf Electron beansprucht damit viel Speicher – das soll der Rust-Neubau ändern. (Bildquelle: Discord)
Über die Arbeitsspeicher-Auslastung von Discord wird seit Jahren geschimpft – mit ein bisschen Pech schluckt die App mal eben vier GByte an RAM.
Nun soll ein Neubau das Problem an der Wurzel packen: Wie Mitgründer und CTO Stanislav Vishnevskiy auf der X-Plattform ankündigte, wird der Desktop-Client in Rust neuprogrammiert.
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Vishnevskiy zufolge setzt Discord die Rust-Programmiersprache seit 2018 ein, etwa in der Infrastruktur oder bei der Sprachtechnik. Schon jetzt sollen Teile des heutigen Clients ebenfalls auf Rust laufen – jetzt soll der Komplettumzug erfolgen.
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Obiger X-Beitrag liefert uns auch gleich eine Zielvorgabe: Der Screenshot von Vishnevskiy zeigt einen Ausschnitt vom Windows Task-Manager mit der laufenden »Discord Phoenix« getauften Rust-Testversion. Demnach soll die RAM-Auslastung gerade einmal 290 MByte betragen.
Einen weiteren Videovergleich schickt der Discord-CTO in einem zweiten X-Beitrag hinterher. Zwei zumindest auf ersten Blick identische Laptops hatten die Rust- oder die vorhergehende Electron-Version vorinstalliert. Die Rust-Variante ist dabei offensichtlich deutlich schneller beim Discord-Start unterwegs: