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KI - Börsengang von Anthropic sorgt für ein seltenes Phänomen: 80 Prozent der Belegschaft werden zu Millionären
Schon vor dem Börsengang von Anthropic hat es einige Millionäre bei Claude gegeben – etwa den CEO und Co-Gründer Dario Amodei. (Bildquelle: TechCrunch / Flickr)
Das Jahr 2026 beschert Fondsverwaltenden atemberaubende Entwicklungen. Verantwortlich dafür sind nicht nur die satten Gewinne, die astronomische Kurse großer Tech-Konzerne abwerfen, sondern auch die Börsengänge neuer KI-Schwergewichte wie SpaceX oder Anthropic.
Bereits der Börsengang von SpaceX hat viele Beschäftigte zu Millionären gemacht. Bei Anthropic fällt dieser Effekt jedoch noch extremer aus: Acht von zehn Angestellten von Dario Amodei und seinen Partnern dürften am Tag nach dem Börsendebüt ein Vermögen im Millionenbereich besitzen.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Das Unternehmen hat die Unterlagen bereits bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und strebt laut Berichten von Bloomberg ein Börsendebüt gegen Mitte November an. Bislang stehen weder ein Ausgabepreis noch ein konkreter Termin fest. Im Raum steht jedoch eine Bewertung zwischen 1,5 und 2 Billionen Dollar.
Wie The Observer berichtet, schlüsselt eine Analyse der Finanzplattform Hill die Verteilung der Anteile auf die Mitarbeitenden in verschiedene Staffeln auf. Rechnet man alle Stufen zusammen, ergeben sich rund 4.250 neue Millionäre unter den 5.300 Beschäftigten, die Anthropic im S-1-Börsenprospekt gegenüber der US-Börsenaufsicht ausweist.
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Das entspricht satten 80 Prozent der gesamten Belegschaft – auch wenn diese Zahl nicht aus offiziellen Unternehmensquellen stammt.
SpaceX sorgte im Juni für ein ähnliches Phänomen und machte über 4.400 aktive sowie ehemalige Angestellte zu Millionären. Dort verteilte sich das Vermögen allerdings auf rund 22.000 Mitarbeitende. Bei Anthropic fällt der Anteil neuer Millionäre somit ungleich höher aus.
Die Mitgründenden zählen allerdings nicht zu den frischgebackenen Millionären, denn sie sind bereits vor dem Börsengang der Firma Milliardäre. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzt, dass jede der sieben Gründungspersonen rund 1,4 Prozent am Unternehmen hält.