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1666: Amsterdam: Entwickler entschuldigt sich für KI-Grafiken im Prolog
Nach heftiger Kritik an den Assets der neuen Gratis-Demo verspricht Panache Besserung. Ein baldiges Update soll alle künstlichen Elemente ersetzen.
Panache Digital Games hat sich für den Einsatz von KI-Inhalten im spielbaren Prolog von 1666: Amsterdam entschuldigt.
In einer Stellungnahme reagierte das Studio auf die "Bedenken" der Community. Wer die rund 30-minütige Demo angetestet hatte, stolperte immer wieder über Grafiken, die stark nach KI-Generierung aussahen.
1666: Amsterdam hatte sich vergangene Woche während des Summer Games Fests auf der Bildfläche zurückgemeldet, nachdem viele Jahre lang nichts von dem Projekt zu hören war.
In der Erklärung gibt das Studio zu, beim vorläufigen Design einiger Grafiken auf künstliche Intelligenz zurückgegriffen zu haben. Diese sollen jedoch in der Vollversion des Spiels komplett ersetzt werden.
"Einige Leute haben Fragen und Bedenken geäußert, ob wir für die Inhalte in unserem Marketing und im Spiel generative KI genutzt haben", schreibt Panache. "Wir haben ein engagiertes Team aus über einem Dutzend talentierter und erfahrener Künstler. Gemeinsam mit ihnen haben wir uns die fraglichen Grafiken angeschaut. Dabei mussten wir feststellen, dass tatsächlich ein paar frühe Asset-Versionen in den Prolog gerutscht sind. Dazu gehören einige In-Game-Porträts sowie Materialien für das externe Marketing."
Das kanadische Studio Panache Digital Games wurde 2014 gegründet. Ihr Projekt 1666: Amsterdam blickt auf eine chaotische Historie zurück: Einst bei THQ gestartet, folgten nach Rechte-Streitigkeiten mit Ubisoft Jahre des Schweigens, bevor das Spiel 2026 überraschend zurückkehrte.
"Wir überprüfen die betroffenen Elemente derzeit gründlich. Versionen, die von echten Menschen erschaffen wurden, folgen schon bald mit einem neuen Update. Wir stehen zu diesem Fehler und entschuldigen uns für den entstandenen Ärger. Wir können euch jedoch versichern: Sowohl die Early-Access-Fassung als auch das fertige Spiel werden keinerlei KI-generierte Inhalte enthalten."
Der Prolog zu 1666: Amsterdam ist sofort kostenlos im Epic Games Store und auf Steam verfügbar. Auch aufgrund der KI-Nutzung fallen die Bewertungen dort derzeit lediglich "ausgeglichen" aus. Die Early-Access-Version des Titels soll im Laufe des Jahres erscheinen.
Hinter Panache und 1666 steht Game Director Patrice Désilets. Als kreativer Kopf hinter den ersten Assassin's Creed-Teilen erlangte er in der Spielebranche Kultstatus. Seine historische Expertise für historische Settings prägt auch die Vision des düsteren Amsterdam-Abenteuers.