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Xbox gerät durch KI-Boom in Hardware-Krise: Neue Strategie für Project Helix
Wegen Engpässen bei Komponenten überdenkt Microsoft das nächste Konsolenmodell. Die Chefetage verspricht trotz Krise ein bezahlbares System.
Wegen Engpässen bei den Komponenten kann Xbox aktuell die Nachfrage nach neuen Konsolen nicht vernünftig befriedigen. Infolgedessen überdenkt das Unternehmen seine Strategie für die nächste Konsole, die derzeit auf den Codenamen Project Helix hört.
"Wir produzieren sie so schnell wie möglich", betont Matthew Ball, Chief Strategy Officer bei Xbox, gegenüber GameSpot. "Wie schnell das geht, ist zwar stark limitiert, aber es liegt definitiv nicht am mangelnden Willen. Für uns als Unternehmen ist das ein Luxusproblem. Jetzt liegt es an uns, diese Herausforderung zu meistern."
Die Engpässe resultieren – ebenso wie Preissteigerungen – aus dem anhaltenden KI-Boom, der zu einer erhöhten Nachfrage bei Arbeitsspeicher und Speicherplatz führt. Beeinflusst werden davon allerdings auch verschiedene andere Branchen.
Gleichzeitig ist das nicht nur ein Problem für aktuelle Geräte, sondern ebenso für kommende Produkte, darunter Project Helix.
"Wir arbeiten unter Hochdruck daran, alles rund um Helix auf den Prüfstand zu stellen", betont er. "Das ist eine Konsole, die wir definitiv auf den Markt bringen wollen. Uns ist völlig klar, in welchen Bereichen wir uns als Unternehmen wandeln müssen, damit das Ganze bezahlbar und flexibel bleibt. Wir feilen intensiv daran, wie dieses Konsolenmodell aussehen kann – und zwar nicht als exklusiver Club, sondern als Ergänzung. Das ist wichtig, wenn wir uns diese Krise anschauen, deren akute Auswirkungen uns wohl noch zwei bis zweieinhalb Jahre beschäftigen werden."
Unter dem Codenamen Project Helix entwickelt Microsoft die nächste Xbox-Generation. Enthüllt auf der GDC 2026, soll das System eine Brücke zwischen klassischen Konsolen und PC-Architektur schlagen, um native Unterstützung für PC-Spiele und flexible Hardware-Formate zu bieten.
"Wir setzen alles daran, den besten Weg durch diese Situation zu finden. Es muss eine Lösung sein, die für alle funktioniert und den Spielern nicht zu viel abverlangt. Immerhin verlangen wir hier von zig Millionen Menschen, 500 Dollar hinzublättern – was immer noch eine unglaubliche Summe Geld ist. Gegenüber diesen Leuten, die vor Jahren eine unserer Konsolen gekauft haben, stehen wir in der Pflicht. Wir müssen ihre Erwartungen erfüllen und dafür sorgen, dass sie sich mit ihrer Plattform-Wahl belohnt fühlen."
Zuletzt hatte bereits Xbox-Chefin Asha Sharma unterstrichen, dass das Unternehmen versucht, den Preis der nächsten Konsole durch Innovationen möglichst gering zu halten.