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Ex-Sony-Chef Shuhei Yoshida sicher: Die Zukunft der Gaming-Branche gehört den Indies
Nach seinem Abschied von PlayStation blickt die Branchen-Ikone optimistisch auf den digitalen Markt. Starke Communitys schlagen generische AAA-Kost.
Ex-Sony-Manager Shuhei Yoshida ist fest überzeugt davon, dass Indie-Spiele in Zukunft eine wichtige Rolle in der Branche einnehmen werden.
Yoshida war von 2008 bis 2019 Präsident der SIE Worldwide Studios bei Sony Interactive Entertainment, anschließend von 2019 bis 2025 Head of PlayStation Indies. Danach verließ er das Unternehmen.
Im Interview mit GameSpot erklärte Yoshida, dass der Aufstieg digitaler Stores und die Möglichkeit für jeden Entwickler, selbst als Publisher aufzutreten, seiner Meinung nach den größten Einfluss auf die Videospielindustrie hatten.
Es sei heute so leicht wie nie zuvor, ein Spiel auf die Beine zu stellen und zu veröffentlichen. Dadurch steige zwar die Zahl der Releases, aber Yoshida ist überzeugt, dass sich mit der Zeit auch die Qualität verbessert.
"Bei der schieren Masse an produzierten Titeln wird es natürlich immer schwieriger, überhaupt noch aufzufallen", betonte Yoshida.
Das alles macht es natürlich schwierig, aus dieser Flut an Spielen herauszustechen. Der Erfolg für unabhängige Entwicklerteams wird jedoch greifbarer, sobald sie eine echte Verbindung zu den Fans aufbauen können. Das mache es dann deutlich leichter, eine treue Community hinter sich zu versammeln.
"Wenn ein Spiel erfolgreich ist, habt ihr das Gefühl, Teil dieses Erfolgs zu sein. Dadurch seid ihr umso leidenschaftlicher dabei, das Team zu unterstützen. Der Rückhalt einer starken Community ist einfach verdammt wichtig."
Ein jüngstes Beispiel dafür ist wahrscheinlich Yacht Club Games mit seinem neuen Titel Mina the Hollower, der sich schnell mehr als eine halbe Million Mal verkaufte. Dahinter steht aber auch eine Community, die sich das Team durch den vorherigen Erfolg mit Shovel Knight aufbaute.