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KI - Die größten Musik-Labels der Welt schließen sich zusammen, um gegen KI-Lieder in den Charts vorzugehen
KI-Musik soll aus den Charts verbannt werden. (Bildquelle: Cagkan via Adobe Stock)
Die Beziehung zwischen KI und Kunstbranchen ist alles andere als einfach. Einerseits werden die Vorteile der Technologie fleißig genutzt, andererseits besteht auch die Angst, von KI beklaut und irgendwann ersetzt zu werden.
Knapp ein Dutzend Musiklabels haben sich jetzt zusammengetan und neue Regeln für die Erstellung von Charts gefordert.
Zu den Labels gehören laut dem Hollywood Reporter auch die »großen Drei«, also Sony Music, die Universal Music Group und die Warner Music Group.
Zusammen mit mehreren anderen Labels fordern sie, dass die Ersteller von Charts neue Richtlinien festlegen. KI-Musik soll dabei nur noch inkludiert werden, wenn die Nutzung der KI genehmigt und rechtmäßig ist und der Titel im Wesentlichen von Menschen geschaffen wurde.
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Das würde den Einsatz von KI-Tools nicht komplett ausschließen, aber eben verhindern, dass etwa dreiste Kopien durch Chartplatzierungen zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten. In einem Statement der Labels heißt es dazu:
»Mit generativen KI-Systemen erstellte Titel tauchen zunehmend auf Streaming-Diensten auf, doch viele davon wurden mit Tools entwickelt, die ohne Genehmigung anhand der Musik von Künstlern trainiert wurden [...] Diese Titel werden zudem häufig mit Streaming-Betrug in Verbindung gebracht.
Um dem entgegenzuwirken, treiben Plattenfirmen die Entwicklung und Lizenzierung von KI-Musikdiensten voran, die die Rechte der Musikschaffenden respektieren. Durch die Umsetzung dieser Grundsätze erhalten menschliche Urheber weitere Gewissheit, dass Titel, die mithilfe nicht autorisierter Algorithmen auf der Grundlage ihrer Werke unrechtmäßig erstellt oder in betrügerischer Weise beworben wurden, nicht in den Branchencharts gefeiert werden.«
Vergessen werden darf in diesem Zusammenhang nicht, dass derzeit noch immer zahlreiche Gerichtsverhandlungen laufen, in denen geklärt wird, ob KI-Firmen beim Training ihrer Modelle Urheberrechte verletzt haben. Es geht also nicht nur um die Frage, ob KI-Musik gut oder schlecht ist, sondern auch darum, woher die KI ihre Daten hat.