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Star Wars - Rey wird für ihren eigenen Orden eine goldene Regel der Jedi brechen, die als unumstößlich galt
Laut Rey Skywalker sollen auch Jedi lieben dürfen! Bildquelle: Disney/Lucasfilm
Im Star-Wars-Universum mussten Jedi bisher einer wichtigen Regel folgen: Lasst euch auf nichts und niemanden ein. Keine besten Freunde, keine romantischen Partner, keine materiellen Besitztümer und keine familiären Verpflichtungen – nur auf die Macht.
Das könnte sich aber ändern, sobald Rey am Drücker ist. Denn nach den Geschehnissen von Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers liegt es an ihr, einen neuen Jedi-Orden ins Leben zu rufen. Und dafür befindet sie sich schon mal in einer eher ungewöhnlichen Ausgangssituation.
Klar, Rey hat unter Luke Skywalker und auch Leia Organa gelernt, wurde aber nur bedingt im klassischen Sinne des Jahrtausende alten Jedi-Ordens unterrichtet. Ihr Wissen musste sie sich primär aus alten Schriften und Überlieferungen aneignen.
Und im neuen Kanon-Roman Legacy von Madeleine Roux (via TheHolofiles) stellt sich nun heraus, dass Rey die Lehren der Jedi nicht unkritisch betrachtet hat – ganz im Gegenteil.
Aber beginnen wir von vorn: Das neue Kanon-Buch spielt sich zwischen den Episoden 8 und 9 ab und folgt Rey und Leia dabei, wie sie versuchen, das alte Skywalker-Lichtschwert zu reparieren.
Dabei landen die beiden auf dem Planeten Tython, wo sich vor Jahrtausenden Tragisches zugetragen hat. Dort versuchten Jedi erfolglos, Sith zu rehabilitieren, was in einem Massaker endete. Basierend auf dieser Erkenntnis kommen Rey und Leia auf Darth Vader zu sprechen und wie außergewöhnlich es war, dass Luke ihn zurück auf die helle Seite ziehen konnte.
Das bringt Rey zum Grübeln und die gesamte Struktur des Jedi-Ordens zu hinterfragen. Inwiefern es denn sinnvoll sei, dass sich die Jedi von der Außenwelt abschotten und ob das nicht viel größeres Konfliktpotenzial bergen würde:
Leute, die ihre Kinder weggeben, nur weil diese die Macht benutzen können – das geht doch nicht auf, oder? Damit hätte ich meine Eltern so oder so verloren. Die Jedi hätten mich mitgenommen, uns voneinander getrennt und dieser Verlust bleibt für immer.
Es könnte auch anders sein. Kein versteckter Tempel in den Bergen. Nicht die Jedi und alle anderen …