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Glorious Model D3 Wireless im Test: Starke Gaming-Maus mit Wechsel-Akku
Mit "InfinitePlay" verspricht der Hersteller ein Ende der lästigen Ladezeiten. Wir haben geprüft, ob das drahtlose 170-Euro-Eingabegerät sein Geld wert ist.
Der amerikanische Hersteller Glorious hat sein Sortiment unter anderem um die neue Gaming-Maus D3 Wireless erweitert - eine kabelgebundene Variante gibt’s aber ebenfalls davon. Wer sich nicht fest an ein Gerät binden möchte, bekommt mit der drahtlosen Version Flexibilität geboten und dank "Infinite Play" sollt ihr in puncto Stromversorgung nie auf dem Trockenen sitzen. Das hat allerdings auch seinen Preis, denn während die Kabel-Variante schon für 75 Euro zu haben ist, kostet die Wireless-Option 170 Euro. Lohnt sich der Aufpreis?
Box & Zubehör: In der Verpackung findet ihr einerseits die Maus selbst. Für den drahtlosen Betrieb kommt noch ein 8K-Hz-Dongle dazu, das ihr an der ebenfalls enthaltenen Ladestation anbringen könnt. Die verbindet ihr wiederum mit dem PC und könnt dort gleichermaßen die Batterie für den drahtlosen Betrieb aufladen - zwei Stück sind enthalten.
Design und Verarbeitung: Die D3 Wireless gibt es sowohl in Schwarz als auch in Weiß, sie ist an der Vorderseite circa 6,1 cm und an der Rückseite 6,8 cm breit. An der höchsten Stelle ist sie rund 4,2 cm hoch und die Länge beträgt etwa 12,4 cm. Mit einem Gewicht von 69 Gramm ist die Maus zudem sehr leicht.
Die D3 Wireless eignet sich primär für Rechtshänder und verfügt über insgesamt sechs Tasten. Abseits des Scrollrads habt ihr die beiden Haupttasten, eine weitere hinter dem Rad und zwei auf der linken Seite. Alle davon könnt ihr nach Lust und Laune programmieren. Haptisch hinterlässt das gute Stück einen angenehmen Eindruck, fühlt sich optimal in der Hand an und das verwendete Material wirkt stabil und sauber verbaut.
Dank sechs PTFE-Gleitern flitzt die Maus problemlos über verschiedene Oberflächen, ebenso könnt ihr auf der Unterseite mit einem Schalter zwischen Profilen wechseln. Eine primäre Beleuchtungszone gibt es in der Mitte hinter den Haupttasten und etwas dezenter an der Unterseite.
Im Inneren setzt Glorious auf optisch-mechanische Schalter mit einer Lebensdauer von 130 Millionen Klicks, hinzu kommt der “PixArt PAW 3950”-Sensor mit bis zu 30.000 dpi. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 750 ips und die maximale Beschleunigung bei 50 G. Neben dem verwendeten USB-Dongle für die 2,4-GHz-Verbindung könnt ihr wahlweise auch auf Bluetooth oder eine Kabelverbindung setzen. Die Polling-Rate liegt bei 8.000 Hz.
Performance und Praxistest: Die Maus liegt angenehm in der Hand und die Tasten verfügen über einen leichten und direkten Druckpunkt, sodass sich Eingaben zügig ausführen lassen - besonders wichtig fürs Gaming, wenn es auf schnelle Reaktionen ankommt. Natürlich müsst ihr da nochmals nach Genre abstufen, denn bei Shootern kommt es mehr auf schnelle Reflexe an als bei Strategiespielen. Aber sowohl bei Titeln wie Battlefield 6 oder Counter-Strike 2 als auch bei Tempest Rising oder Company of Heroes 3 überzeugt die D3 Wireless mit schnellen, präzisen Eingaben. Verbindungsprobleme oder Verzögerungen gab es bei Nutzung der 2,4-GHz-Verbindung nicht.
Ergonomisch unterscheidet sich die Form nicht maßgeblich von vergleichbaren Eingabegeräten. Alle Tasten lassen sich gut erreichen und eure Hand liegt gut darauf und rutscht auch im Eifer des Gefechts nicht ab. Ein weiterer Gaming-Pluspunkt ist das geringe Gewicht, wodurch ihr die D3 Wireless im Zusammenspiel mit ihren Gleitfüßen auf der Unterseite flott übers Mauspad bewegt.
Was die Laufzeit des Akkus anbelangt, bewegen wir uns erneut in einem sehr individuellen Territorium. Glorious selbst gibt rund 70 Stunden bei 1.000 Hz und mit abgeschalteter Beleuchtung an, wenn ihr 2,4 GHz verwendet. Bei Bluetooth soll das auf circa 130 Stunden steigen. Das gilt für “eine Ladung”, aber was bedeutet das in diesem Fall genau? Damit ist die Kombination aus dem integrierten Guardian-Akku (etwa 15 Stunden mit 2,4 GHz oder 30 Stunden bei Bluetooth unter den eben erwähnten