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Nach fünf Jahren: Windows 11 macht die Taskleiste wieder beweglich
Microsoft erweitert den Test einer beweglichen Taskleiste in Windows 11. Nachdem die Funktion seit Mai nur im experimentellen Kanal verfügbar war, erreicht sie nun auch den Beta-Kanal des Insider-Programms. Nutzer können die Leiste oben, unten, links oder rechts auf dem Bildschirm anordnen.
Mit Windows 11 hatte Microsoft die Taskleiste technisch neu aufgebaut, dabei aber mehrere bekannte Anpassungsmöglichkeiten gestrichen. Dazu gehörte auch die freie Wahl ihrer Position: Anders als unter Windows 10 ließ sie sich regulär nur noch am unteren Bildschirmrand anzeigen. Knapp fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Windows 11 rückt die Rückkehr dieser Funktion nun näher an eine allgemeine Freigabe.
In den Einstellungen unter „Personalisierung > Taskleiste > Verhalten der Taskleiste“ können Teilnehmer des Beta-Kanals künftig zwischen dem unteren, oberen, linken und rechten Bildschirmrand wählen. Hinweise, aufklappende Menüs und Animationen sollen jeweils aus Richtung der Taskleiste erscheinen. Auch die Option, Symbole nie zusammenzufassen, funktioniert laut Microsoft mit den alternativen Positionen.
Vollständig abgeschlossen ist die Umsetzung allerdings noch nicht. Touch-Gesten, das Suchfeld und „Ask Copilot“ werden an den alternativen Positionen noch nicht vollständig unterstützt. Eine automatisch ausgeblendete oder für Touch-Geräte optimierte Taskleiste funktioniert dort derzeit ebenfalls nicht. Die kleinere Taskleiste lässt sich vorerst nur am oberen und unteren Bildschirmrand verwenden.
Parallel führt Microsoft im Beta-Kanal eine kompaktere Darstellung ein. Mit der Einstellung „Klein“ schrumpfen sowohl die Symbole als auch die Höhe der Taskleiste. Startmenü, Suche und Infobereich werden entsprechend skaliert. Die Option richtet sich insbesondere an Nutzer kleiner Displays, auf denen die vergleichsweise hohe Windows-11-Taskleiste einen größeren Teil der Arbeitsfläche belegt.
Microsoft hatte beide Neuerungen bereits Mitte Mai im experimentellen Kanal vorgestellt. Mit den am 31. Juli veröffentlichten Insider-Builds erreichen sie erstmals den weniger experimentellen Beta-Kanal. Einen Termin für die Verteilung an alle Nutzer nennt das Unternehmen weiterhin nicht. Funktionen aus dem Insider-Programm können sich vor der allgemeinen Freigabe noch verändern oder ganz entfallen.