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Arch Linux stoppt Paketübernahme in das AUR
Nach mehreren Sicherheitsvorfällen hat sich das Arch-Linux-Projekt entschlossen, die Paketübernahmen und nachfolgende Commits über das Arch User Repository (AUR) zu deaktivieren.
Das Arch Linux DevOps-Team reagiert damit auf eine Flut böswilliger Paketübernahmen und nachfolgender Commits über das AUR. „Wir werden euch auf dem Laufenden halten, sobald wir dazu in der Lage sind. In der Zwischenzeit könnt ihr gerne verdächtige Übernahmevorgänge oder Commits melden, die noch nicht bearbeitet wurden“, schreibt Robin Candau vom Arch Linux DevOps-Teams an die Arch-Linux-Mailingliste.
Entwickler Michael Taggart schreibt, dass die Registrierung neuer AUR-Konten im Juni ausgesetzt und am 13. Juli mit zusätzlichen Einschränkungen wieder aufgenommen worden sei, was sich jedoch als unwirksam bei der Verhinderung von Angriffen erwiesen habe.
Die Angriffe richteten sich laut Taggart gegen eine lange Liste von Paketen und beeinträchtigten die Integrität des AUR-Ökosystems. Entwickler, die für ihre Pakete auf AUR angewiesen sind, müssen nun die Integrität der Pakete sorgfältiger überprüfen, da der Mechanismus zur Übernahme von Paketen kompromittiert ist, was direkte Risiken für die Systemsicherheit und die Entwicklungsabläufe mit sich bringt, berichtet Taggart weiter.
Bei der Malware-Nutzlast handelt es sich um einen Fernzugriffstrojaner (Remote Access Trojan, RAT), der über das Tor-Netzwerk kommuniziert und versucht, Benutzerdaten hochzuladen, wie Michael Taggart analysiert hat. Die erste Angriffswelle war im Juni gestartet.
Im Webframework Ruby on Rails haben Experten eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke entdeckt.
Proxmox will mit Nvidia kooperieren, um seine Virtualisierungslösung Proxmox VE mit Nvidias Steuersoftware so zu kombinieren, dass eine hochverfügbare Managementebene für KI-Cluster mit Nvidias GPUs entsteht.
Nach OpenAI gibt nun auch der direkte Konkurrent Anthropic bekannt, dass von ihm betriebene Agenten unbemerkt in drei fremde Systeme eingedrungen seien.
Ab Sonntag gelten in der Europäischen Union weitere Vorschriften des Artificial Intelligence Act (AI Act).
In der Europäischen Union gelten ab dem 31. Juli 2026 neue Vorschriften, die Reparaturen gegenüber dem Kauf neuer Produkte fördern sollen. Ziel ist es, die Lebensdauer von Haushalts- und Elektronikgeräten zu verlängern, den Ressourcenverbrauch zu senken und weniger Abfall entstehen zu lassen.