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Sandisk Optimus GX Pro 8100 im Test: Bekannter schwarzer Wolf im neuen Schafspelz
Die WD_Black SN8100 wird von Sandisk jetzt unter dem neuen Namen Optimus GX Pro 8100 vertrieben. Hat sich sonst etwas geändert? Und ist die „neue“ Version noch genauso schnell wie der alte Spitzenreiter? Diese Fragen klärt der Test auf ComputerBase.
Seit Ende Februar 2025 ist Sandisk wieder von Western Digital getrennt und Anfang dieses Jahres wurde im Zuge der neuen Eigenständigkeit eine Umbenennung diverser Marken angekündigt. Aus WD_Black wird zum Beispiel Optimus GX (Pro).
Das bisher schnellste Modell ist und war die WD_Black SN8100 (Test), die bis heute im Testfeld der Redaktion ungeschlagen blieb. Jetzt wird die gleiche Technik unter dem Namen Sandisk Optimus GX Pro 8100 vertrieben. Die Redaktion hatte die Gelegenheit, den Neuling mit alter Basis zu testen. Bei identischer Ausstattung mit SM2508-Controller und schnellem BiCS8-TLC-Flash bleiben auch die Eckdaten im Datenblatt gleich. In der Spitze erreicht das 2-TB-Modell 14.900 MB/s beim Lesen und 14.000 MB/s beim Schreiben.
Die einzigen Unterschiede betreffen den Namen, die Aufmachung, das Kühlerdesign sowie die Firmware-Version. Gibt es dennoch Unterschiede bei der Leistung? Das wird in den folgenden Abschnitten im Detail ergründet. Dieses Mal wurde die Variante mit ab Werk verbautem Kühler getestet.
Bei den Total Bytes Written und dem Garantiezeitraum gab es keine Veränderung. Die Optimus GX Pro 8100 mit 2 TB darf somit mit 1.200 TB beschrieben werden, bevor die sonst 5 Jahre währende Garantie erlischt. Das ist der übliche Standard bei SSDs mit TLC-Speicher.
Die gleiche Technik sollte auch mit neuem Namen genauso viel kosten wie bisher. So sollte man vermuten, doch hat Sandisk mit der Neuauflage auch direkt die Preise angehoben und das sogar deutlich. Mit Stand vom 22. Juli 2026 lauten die offiziellen Preise im Sandisk-Shop wie folgt:
Das bedeutet also im schlimmsten Fall satte Aufpreise von über 200 Euro, obwohl es sich um das gleiche Produkt handelt. Im freien Handel werden diese Preise zwar deutlich unterboten, doch auch hier herrscht eine große Diskrepanz zugunsten der älteren Serie.
Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0 wie die SanDisk WD_Black SN8100 (Test) und die Samsung 9100 Pro (Test) sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.
Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.
Nachfolgend werden die aktuell für SSD-Tests verwendeten Hard- und Software aufgelistet.