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Star Wars - Die Prequels hätten beinahe Natalie Portmans Karriere ruiniert: »Jeder dachte, ich sei eine schreckliche Schauspielerin«
Natalie Portman war während der Dreharbeiten von Star Wars: Episode 1 erst 16 Jahre alt. Ihre Karriere als Schauspielerin begann aber schon 1994 mit Léon: Der Profi. Bildquelle: Disney/Lucasfilm
Es dürfte für die meisten von euch kaum vorstellbar sein, aber Natalie Portman hatte mal große Probleme, Arbeit als Schauspielerin zu finden – und das ausgerechnet wegen Star Wars. Heute schwelgen zwar viele Fans in nostalgischen Erinnerungen an die Prequels, doch vor 20 Jahren sah das noch ganz anders aus.
Natürlich haben die Episoden 1-3 Geld ohne Ende gemacht. Doch für viele kreative Entscheidungen bekam George Lucas ganz schön viel Kritik um die Ohren geknallt. Sei es, aufgrund des exzessiven Gebrauchs von CGI, den hölzernen Dialogen oder zähen Plot-Punkten um Politik und Handelsrouten.
Und das bekam eben auch unmittelbar die Darstellerin von Padmé Amidala zu spüren, wie sie bereits Ende 2014 in einem Interview mit The New Yorker durchblicken ließ. Dabei war Natalie Portman, zu dem Zeitpunkt, als sie für Episode 1 - Die dunkle Bedrohung gecastet wurde, längst eine versierte Schauspielerin.
Doch gemäß ihrer eigenen Aussage, wollte kein Regisseur mit ihr arbeiten, nachdem ihre Karriere bereits Mitte der 90er mit Filmen wie Léon: Der Profi und Heat begann:
Jeder dachte, ich sei eine schreckliche Schauspielerin. Ich habe in dem erfolgreichsten Film des Jahrzehnts mitgespielt und kein Regisseur wollte mit mir arbeiten.
Falls euch die Aussage übertrieben vorkommt: Beide Darsteller von Anakin Skywalker Jake Lloyd und Hayden Christensen verschwanden nach den Prequels so gut wie komplett von der Bildfläche. Zumindest Christensen spielte noch in ein paar Filmen mit und legte erst kürzlich mit den Star-Wars-Serien Kenobi und Ahsoka ein Comeback hin – nachdem sich die Wahrnehmung vieler Star-Wars-Fans gegenüber der Prequels gedreht hatte.
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Laut Natalie Portman hat sie es dem Filmemacher Mike Nichols (Die Reifeprüfung, Der Krieg des Charlie Wilson) zu verdanken, mit dem sie bei Hautnah zusammenarbeitete, wieder Fuß in Hollywood zu fassen. Denn der 2014 verstorbene Oscar-Preisträger setzte sich aktiv dafür ein, dass Portman mehr Rollen bekommen würde:
Mike Nichols hat einen Brief an Anthony Minghella geschrieben und gemeint: Nimm sie für Unterwegs nach für Cold Mountain, ich bürge für sie. Und dann verwies mich Anthony an Tom Tykwer, der mich wiederum an die Wachowskis weitervermittelte.