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Epic Games Store: Roadmap zeigt den Weg Richtung Steam
Epic hat auf dem Unreal Fest die Zukunft des Stores skizziert. Der ist aktuell nämlich „scheiße“, hatte der Anbieter zu Jahresbeginn eingeräumt. Auf den Klartext folgt eine Roadmap, die viele Features von Steam aufgreift.
Als erstes sollen Entwickler die Möglichkeit erhalten, Patchnotes anzuzeigen um über Änderungen in Updates zu informieren – eigentlich eine ziemliche Normalität. Dazu kommen „Epic Parties“, vermutlich eine Art Chat, Verbesserungen an der Bibliothek sowie dem Store und die Optionen, Spiele in andere Regionen zu verschenken sowie sich vorab für Free-to-Play-Titel zu registrieren.
Darüber hinaus soll das Design des Stores überarbeitet werden. Die Startseite soll in Zukunft Empfehlungen anhand von Interessen und Spielweise des Nutzers anzeigen, Schnellzugriffe ermöglichen und auf Spiele-Unterseiten dynamische Infos zu den einzelnen Titeln anzeigen. Was angezeigt wird, sei abhängig vom Fortschritt im jeweiligen Spiel, schreibt Epic.
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some other things:• Rebuilding the store from the ground • Adding in-store Patch Notes• Player reviews are finally coming• The store will be 5x to 6.5x times faster • Universal controller support• All this will be in conjunction with Fortnite pic.twitter.com/zLp3ySHUzG
Danach stehen in einem zweiten Schritt Nutzer-Rezensionen auf der Liste, die dann auch in Form von Texten erfolgen können. Aktuell sind nur Punktebewertungen möglich. Änderungen am Design, Avatare für Nutzer, weitere Verbesserungen an der Sichtbarkeit von Spielen und der Personalisierung stehen ebenfalls auf der Liste. Am wichtigsten aber: Der Launcher soll dann schneller werden, um den Faktor 5 bis 6,5, verspricht Epic.
Auf dem Schirm hat Epic außerdem weitere Überarbeitungen des Designs, die nicht näher spezifiziert wurden, verbesserte Benachrichtigungen sowie die Unterstützung weiterer Controller. Darüber hinaus soll es neue Schnittstellen unter anderem für das Erfassen von Daten durch Drittanbieter geben – und den Store auf neuen Plattformen.
Dahinter verbergen sich in vielen Dingen „Essentials“, die ein moderner Store eigentlich braucht, um für Spieler und Entwickler attraktiv zu sein. Erkannt hatte Epic das ebenfalls, der Fokus habe aber zunächst auf anderen Projekten gelegen, hieß es im Februar zur Erklärung zusammen mit der nüchternen Feststellung, dass Spieler zwar die kostenlosen Titel mitnehmen, aber lieber bei Steam kaufen. Valves Plattform funktioniert, bedeutet das, weshalb es Sinn ergibt, sich dort anzulehnen – schließlich hat sich der Mehrwert der Features längst bewiesen.
Der Epic Games Launcher ist die digitale Vertriebsplattform für Spiele des Publishers Epic Games.