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Zehn Jahre „No Man's Sky“: Vom Skandalstart zum kostenlosen Dauerprojekt
Hello Games lieferte 2016 mit „No Man’s Sky“ eine der größten Enttäuschungen der Spielebranche. Mit kostenlosen Updates eroberte es die Herzen zurück.
Ein Jahrzehnt nach seinem umstrittenen Start hat sich No Man's Sky durch kontinuierliche kostenlose Updates zu einem gefeierten Open-World-Spiel entwickelt.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Zehn Jahre nach einem Release, der als Musterbeispiel für Overhyping und Underdelivering in die Gaming-Geschichte einging, ist „No Man’s Sky“ rehabilitiert und ein Gegenentwurf zur üblichen Verkaufslogik mit In-App-Käufen. Es gibt kein Season-Pass-Modell, keine kostenpflichtigen Inhalte, kein Abonnement. Zum Jubiläum blickt Hello Games auf diese Entwicklung zurück – von „Beyond“ bis zum angekündigten „Cosmos“-Update. Insgesamt hat das Studio in den zehn Jahren über 40 größere Updates für das Spiel veröffentlicht.
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Als „No Man’s Sky“ im August 2016 erschien, war die Fallhöhe beträchtlich. Hello Games hatte über Jahre ein prozedural erzeugtes Universum mit nahezu unendlicher Ausdehnung versprochen – zum Release fehlten jedoch zentrale Funktionen, die in Trailern und Interviews suggeriert worden waren. Die Planetenwelten wirkten trotz ihrer rechnerischen Vielfalt auf Dauer zu ähnlich, der versprochene Multiplayer existierte schlicht nicht. Die britische Advertising Standards Authority leitete eine Untersuchung wegen möglicher Irreführung ein, kam Ende 2016 aber zu dem Schluss, dass die Werbung nicht irreführend war. Auf Change.org sammelten sich Petitionen, die Rückerstattungen, Entschuldigungen und rechtliche Schritte forderten.
Hello Games igelte sich fast drei Monate lang ein. Im November 2016 folgte dann das „Foundation“-Update mit Basisbau, neuen Spielmodi, Farming-Mechaniken und beladbarem Raumfrachter. Das folgende Update „Pathfinder“ brachte Fahrzeuge, „Atlas Rises“ eine rudimentäre Multiplayer-Grundlage und eine überarbeitete Handlung. Das Versprechen echter gemeinsamer Erkundung blieb indes noch uneingelöst.
Das änderte sich 2018 mit dem NEXT-Update, das den lang vermissten vollwertigen Multiplayer-Modus nachlieferte. Spieler konnten nun gemeinsam Kolonien errichten und gegen andere antreten; gleichzeitig erschien das Spiel erstmals für die Xbox One. Grafik, Charakteranpassung und Steuerung wurden grundlegend überarbeitet. Kurz darauf folgte ein Update, das Multiplayer und epische Raumschlachten in nennenswertem Umfang etablierte: Gruppen konnten das Universum nun gemeinsam erkunden oder kooperative Missionen absolvieren. Die Stimmung in der Community begann sich merklich zu drehen.
2019 legte Beyond noch einmal nach. Das Update brachte vollständige VR-Unterstützung sowie einen deutlich ausgebauten Multiplayer für bis zu 32 Spieler auf dem PC (Konsolen: 8). Technisch vollzog Hello Games dabei den Wechsel von OpenGL auf Vulkan. „Beyond“ fiel so umfangreich aus, dass es in der Community als „No Man’s Sky 2.0“ gehandelt wurde.