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Sicherheitslücke in Zoom behoben: Während einer Besprechung konnten Teilnehmer-Geräte gekapert werden
von Felix Frank
11. Aug. 2026 |
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Sicherheitsforscher von A Security hatten eine Schwachstelle („Zoomsday“) von der Videokonferenz-Lösung Zoom aufgedeckt. Diese erlaubte es Angreifern, während einer Besprechung, das Gerät eines beliebigen Konferenzteilnehmers zu kapern. Der Exploit wurde durch die Sicherheitsforscher unter Verwendung von gängigen KI-Modellen mit wenig Aufwand zutage gefördert.
Ganz konkret geht es beim Exploit um die Anmerkungsfunktion, die es Zoom-Nutzern erlaubt, Anmerkungen wie Zeichnungen, anderen Nutzern freizugeben. Mit dem Exploit konnte ein Angreifer an einem Meeting teilnehmen oder ein Meeting veranstalten und bösartigen Code auf den Geräten der Opfer ausführen (Kamera und Mikrofon einschalten oder auch Malware installieren). Das Problem ist so gravierend, da das Opfer keinerlei Aktion ergreifen muss und es auch keine Anzeichen auf eine Kompromittierung gibt.
Zoom hat die Lücke umgehend gestopft. Der Patch steht für die App unter Windows, macOS, Linux, Android und iOS zur Verfügung – sprich: Sämtliche Plattformen sind davon betroffen. Nutzer sollten entsprechend umgehend das aktuellste Update der Videokonferenz-Software einspielen, um geschützt zu werden.
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