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Neuseeland: Zyklon "Vaianu" richtet Schäden an
Überschwemmungen, Stromausfälle, teils erhebliche Schäden. Zyklon "Vaianu" ist auf die Nordinsel Neuseelands getroffen. Doch die Schäden sind geringer, als zunächst befürchtet. Berichte über Verletzte gibt es keine.
Zyklon "Vaianu" ist auf die Nordinsel Neuseelands getroffen - dabei wurden Windböen von bis zu 130 Kilometern pro Stunde gemessen. Der neuseeländische Wetterdienst MetService sprach von einem lebensgefährlichen Unwetter mit heftigem Regen und hohem Wellengang.
Aus dem Distrikt Whakatane wurden erhebliche Schäden gemeldet. In mehreren tausend Haushalten fiel der Strom aus. Nach Agenturangaben waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Für mehrere Regionen wurde der Notstand ausgerufen, Hunderte Menschen brachten sich in Sicherheit. Berichte über Tote oder Verletzte gibt es aber bislang nicht.
Mit bis zu 130 km/h soll der Wirbelsturm am Wochenende die Nordinsel treffen. Tausende Menschen werden evakuiert.
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Der Minister für Notfallmanagement, Mark Mitchell, sagte, der Schaden hätte größer sein können. Der Sturm "hat nicht ganz die Intensität gehabt, auf die wir uns vorbereitet hatten", erklärte Mitchell. "Das sind also gute Nachrichten", fügte er hinzu. So blieb Auckland - die größte Stadt Neuseelands - von den schlimmsten Auswirkungen vorerst verschont, weil der Sturm weiter östlich verlief als zunächst befürchtet.
Die Behörden warnen aber weiter vor Überschwemmungen an der Küste sowie vor weiterem Starkregen. Es wird erwartet, dass der Zyklon im Laufe des Tages die Nordinsel überquert.
In Neuseeland weckt "Vaianu" Erinnerungen an den Zyklon "Gabrielle" von 2023. Damals kamen elf Menschen ums Leben, tausende mussten ihre Häuser verlassen.
Dieses Thema im Programm: tagesschau.de | Neuseeland: Schäden nach Zyklon Vaianu | 12.04.2026 | 14:10 Uhr