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Google Sheets: Besserer Import von Excel-Tabellen und Pivot-Auswertungen
von Benjamin Mamerow
12. Aug. 2026 |
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Nutzt ihr Google Sheets in Verbindung mit Excel-Dokumenten? Bislang lief es ja so: Wurde in Excel ein Datenbereich als formatierte Tabelle angelegt, hat Google Sheets beim Import daraus einfach einen ganz normalen Zellbereich gemacht. Die Sortier- und Filterfunktionen, die eine echte Excel-Tabelle mitbringt, sind dabei komplett verschwunden. Das bedeutete für viele Nutzer zusätzliche Handarbeit, um die Tabelle in Sheets wieder nutzbar zu machen. Sheets erkennt diese Strukturen ab sofort und übernimmt sie als native Tabelle.
Auch bei Pivot-Tabellen gab es bisher ein ähnliches Problem. War eine Pivot-Tabelle in Excel mit einer dynamischen Datenquelle verbunden, hat Google Sheets diese Verknüpfung beim Import einfach gekappt und stattdessen nur die statischen Werte übernommen. Wer die Auswertung dann aktualisieren wollte, musste von vorne anfangen. Auch hier hat Google nachgebessert: Verknüpfte Pivot-Tabellen bleiben jetzt beim Import funktionsfähig und lassen sich in Sheets ganz normal weiterbearbeiten und aktualisieren.
Sowohl zahlende Workspace-Kunden als auch Leute mit einem privaten Google-Konto können direkt davon profitieren, Admins müssen hier nicht tätig werden. Beim Rollout gibt es allerdings einen kleinen Unterschied. Der Import nativer Tabellen steht bereits ab sofort für alle Domains zur Verfügung, und das sowohl im Rapid Release als auch im Scheduled Release. Bei den verknüpften Pivot-Tabellen dauert es hingegen noch ein wenig: Die Funktion wird seit dem 11. August 2026 schrittweise ausgerollt, wobei es bis zu 15 Tage dauern kann, bis sie bei allen Konten sichtbar ist.
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