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Intels Monster-APU?: HWiNFO bestätigt Razor Lake-AX
Gerüchte um einen Intel-Prozessor der „AX“-Reihe mit besonders starker Grafikeinheit erhalten durch das Systemtool HWiNFO neue Nahrung. In einem Ausblick auf kommende Features wird nämlich vorläufiger Support für Razor Lake-AX genannt. Zumindest der Codename ist damit bestätigt.
Auf den offiziellen Seiten zum Versionsverlauf der beliebten Software werden auch kommende Neuerungen für HWiNFO aufgeführt. In einer Zeile steht „Vorläufige Unterstützung für Razor Lake AX hinzugefügt“. Damit ist die bisher von Intel nicht einmal angekündigte CPU zumindest schon einmal bestätigt. Was sich genau dahinter verbirgt, bleibt aber Teil der seit Monaten darum geschürten Gerüchte.
Anfangs war von Nova Lake-AX ausgegangen worden, also einer CPU der nächsten Generation, die voraussichtlich Anfang 2027 erscheinen wird. Doch später hieß es in gut informierten Kreisen, dass dieser Plan gestrichen wurde und stattdessen Razor Lake-AX auf Basis der nachfolgenden Generation zu erwarten sei. Augenscheinlich wird es so nun kommen.
Razor Lake-AX gilt als Antwort auf AMD Strix Halo oder Apples High-End-Chips der M-Serie. Genau wie diese soll der Prozessor eine vergleichsweise starke GPU in sich tragen. AMD spricht gerne von einer APU und Strix Halo ist quasi die „Monster-APU“.
Während Intels normale Desktop-Prozessoren nur eine kleine GPU mit zum Beispiel 2 Kernen bieten, sollen es bei Razor Lake-AX deutlich mehr sein. Zuletzt wurde gemunkelt, dass zwei Varianten mit 16 oder 32 Xe-Kernen zu erwarten sind. Das wäre nochmals eine deutliche Steigerung von den bis zu 12 Xe3-Kernen (Arc B390) beim aktuellen Mobilableger Panther Lake, der zwar AMD Strix Halo noch nicht erreicht, aber leichtes Spiel mit AMDs Mainstream-APUs hat.
Die Website VideoCardz verweist im Kontext der neuen Gerüchte auf ältere Meldungen, die in Richtung eines neuen Sockels namens BGA4326 hinwiesen, allerdings stand da noch Nova Lake-AX auf dem Plan. Dennoch ist ein BGA-Sockel wie bei Strix Halo sehr wahrscheinlich. Für den Mainstream-Desktop-Sockel sind diese Prozessoren nicht konzipiert.
Aufseiten der CPU wird für die Razor-Lake-Generation der Einsatz von neuen P-Kernen (Griffin Cove) erwartet. Zudem soll Razor Lake-AX wie bei Intel Lunar Lake Arbeitsspeicher direkt auf demselben Package bieten. Das wäre eine weitere Parallele zu AMD Strix Halo und würde auch zum BGA-Sockel passen.
Details zur CPU-Generation Razor Lake liegen noch nicht vor. Allerfrühestens sind diese im späteren Verlauf des nächsten Jahres zu erwarten.
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