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HP OmniBook Ultra 14 im Test: Leise, effizient und schnell für 2.000 Euro
Im HP OmniBook Ultra 14 beweist der Snapdragon X2 Elite mit 12 statt 18 Kernen, dass der kleinere Qualcomm-Chip für eine hohe Leistung im Alltag völlig ausreicht. Das HP-Notebook wiederum punktet in Bereichen wie Verarbeitung, Display, Touchpad und Lautstärke. Die Tastatur könnte für manche aber ein Ausschlusskriterium sein.
Nach und nach sind immer mehr Notebooks mit Snapdragon X2 Elite in Deutschland verfügbar. Nach dem Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 (Test) mit 18 Kernen hat sich ComputerBase jetzt das HP OmniBook Ultra 14 mit der 12-Kern-Variante des Snapdragon X2 in die Redaktion geholt. Das Notebook ist – ohne Netzteil – aktuell ab 1.999 Euro im Preisvergleich zu finden, mit Netzteil ist es hingegen erst ab 2.279 Euro zu haben.
Die aktuelle Generation des OmniBook Ultra hatte HP zur CES in zwei Ausführungen vorgestellt: mit Intel Core Ultra Series 3 alias Panther Lake und mit Qualcomm Snapdragon X2. Das vorherige OmniBook Ultra ist weiterhin mit AMD Ryzen AI 300 verfügbar. Darüber hinaus bietet HP mit dem aktuellen EliteBook X auch die Ryzen AI 400 neben Panther Lake und Snapdragon X2 an.
HP hat das Notebook der Redaktion in der mittleren Konfiguration zukommen lassen, also mit 12-Kern-Prozessor, 32 GB RAM und 1-TB-SSD. Immer gesetzt sind das 14-Zoll-OLED-Display, dreimal USB4 und Klinke, eine 8-MP-Webcam, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.
Das bei der Auswahl eines Snapdragon-Prozessors ausschließlich in der Farbe „Stone Blue“ erhältliche Notebook sammelt auf Anhieb Pluspunkte für das piekfein verarbeitete und verwindungssteife Aluminiumchassis. HP setzt dabei auf eine Mischung aus matten Oberflächen für Ober- und Unterseite sowie polierten Bereichen etwa für das Firmenlogo oder das rundherum verlaufende „Band“, in dem Anschlüsse oder auch die praktische Einbuchtung für leichteres Öffnen von vorne untergebracht sind.
HP verteilt die Anschlüsse auf die linke und rechte Seite des Gehäuses, damit sich Ladekabel und angeschlossene Peripherie nicht auf einer Seite sammeln und potenziell gegenseitig in die Quere kommen. Links sitzen USB4 und 3,5-mm-Klinke, rechts hingegen zwei USB4-Ports. Hinzu kommt für jede Seite eine Status-LED, um das Laden anzuzeigen.
Für das rundherum verlaufende Band bedient sich HP eines visuellen Tricks, indem sich das Gehäuse vor der Anschlusssektion zur Innenseite verjüngt, sodass die Bauhöhe vermeintlich geringer ausfällt. In diesem Bereich bringt HP auch die Lautsprecher unter. Anstatt auf einzelne Standfüße zu setzen, verbaut HP zwei durchgehende Gummileisten, die zugleich für einen kleinen Abstand zwischen Tisch und Kühlöffnungen sorgen. Das HP OmniBook Ultra 14 misst 311,15 × 215,65 × 7,37-10,67 mm bei leichten 1,275 kg.
Der Deckel des OmniBook Ultra 14 lässt sich bis zu einem Winkel von 130 Grad in Relation zur Tastatur öffnen. Schon zur Einrichtung des Notebooks überzeugte das taktile Touchpad mit einer nutzbaren Fläche von 13,8 × 8,6 cm durch sehr gute Gleiteigenschaften und das haptische Feedback über piezoelektrische Aktuatoren. Es klickt somit nicht mehr durch das Herunterdrücken, weil es nicht mehr wie ein Sprungbrett aufgehängt ist, und lässt sich deswegen über die gesamte Fläche und selbst ganz oben noch klicken. Das hochwertige Touchpad passt somit gut zum aufgerufenen Preis. Ein entsprechendes Touchpad war jüngst auch im Framework Laptop 13 Pro (Test) verbaut.
Für die Tastatur lässt sich das hingegen nur eingeschränkt sagen. Das liegt weder am Tippgefühl noch an Eigenschaften wie der Beleuchtung, sondern schlichtweg daran, dass sich HP ein dediziertes ISO-Layout für den deutschen respektive europäischen Markt gespart hat und stattdessen weltweit ein ANSI-Layout mit schmaler Eingabetaste verbaut. Wäre der Test auf dem OmniBook Ultra 14 entstanden, wäre vermutlich jedes zweite Zeichen die Raute gewesen, die direkt oberhalb der Eingabetaste sitzt. Die falschen Tastenanschläge ließen sich kaum noch zählen.
Umso erfreulicher hat HP die mechanische Sperre der 8-MP-Webcam umgesetzt. Zum einen