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.NET 11.0 Preview 7 bringt viele Neuigkeiten und Breaking Changes
Die siebte Preview bringt abermals eine Spracherweiterung für C#, verbesserte Komprimierungs-APIs und neue Features für Blazor.
.NET 11.0 Preview 7 gibt es kostenfrei zum Download bei Microsoft. Dabei handelt es sich um die letzte Preview-Version vor dem ersten Release Candidate. Parallel dazu ist ein Update für Visual Studio 2026 Insiders auf die Version 12106.202 erschienen.
Dr. Holger Schwichtenberg hat Fachbücher zu .NET 10.0, C# 14.0, Blazor 10.0 und Entity Framework Core 10.0 veröffentlicht. Er arbeitet als Berater und Trainer bei www.IT-Visions.de.
Die Sprachkonstrukte break zum Abbrechen und continue zum vorzeitigen Fortsetzen von Schleifen gibt es in den meisten Programmiersprachen, so auch in C# seit der ersten Version. Nun ergänzt Microsoft aber eine bislang in C# fehlende Option: Entwicklerinnen und Entwickler können hinter break und continue jeweils Namen angeben, die sich auf äußere Schleifen beziehen. Damit kann der Compiler nicht nur die jeweils direkt umgebende Schleife, sondern auch übergeordnete Schleifen abbrechen oder vorzeitig fortsetzen. Ein solches Label kann man bei den Schleifenkonstrukten for, foreach, while und do sowie bei der Verzweigung mit switch einsetzen.
Das ist neu in .NET 11.0: Dr. Holger Schwichtenberg und weitere Experten präsentieren am 17. November 2026 auf der Online-Konferenz betterCode() .NET 11.0 die Änderungen für Entwicklerinnen und Entwickler. Tickets zum Frühbucherpreis sind im Online-Shop verfügbar.
Das folgende Listing zeigt dazu ein Beispiel, in dem vermieden wird, dass die drei Schleifenebenen jeweils einzeln abgebrochen werden müssen, wenn ein passender Regalplatz gefunden wurde.
Listing 1: Einsatz von Labels bei break und continue
Blazor Server ist eine Variante von Blazor, bei der C#-Programmcode auf dem Webserver läuft und den Webbrowser über eine Circuit genannte Websocket-Verbindung aktualisiert, sodass für Benutzer das Erlebnis einer Single-Page-Webanwendung entsteht. Eine Herausforderung ist bei Blazor Server stets der Ressourcenverbrauch auf dem Webserver, denn alle angeschlossenen Webbrowser teilen sich Prozessorleistung und RAM des Webservers.
Seit .NET 10.0 kann man jeden einzelnen Circuit per JavaScript-Code pausieren via Blazor.pauseCircuit() sowie den Zustand im RAM oder einer Datenbank persistieren und später wiedererwecken via Blazor.resumeCircuit(), um Ressourcen auf dem Webserver zu sparen, wenn ein Benutzer die Browserregisterkarte mit der Blazor-Anwendung verlässt. Seit .NET 11.0 Preview 4 ist das Pausieren von Circuits auch per C#-Code via RequestCircuitPauseAsync() möglich.
Die Einführung von RequestCircuitPauseAsync() war die Vorbereitung für das automatische Pausieren, das es nun in Preview 7 gibt. Entwicklerinnen und Entwickler können nun im Startcode einer Blazor-Server-Anwendung einstellen, dass die Anwendung pausiert, solange die Browserregisterkarte verdeckt ist. Dafür ist ein eigenes NuGet-Paket mit Namen Microsoft.AspNetCore.Components.Server.AutoPause zu ergänzen: