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Das FrOSCon-Wochenende steht bevor
Am kommenden Wochenende, dem 15. und 16. August, öffnet die Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) zum 21. Mal ihre Türen. Veranstaltungsort ist wie gewohnt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich. Am Samstag beginnt das Programm um 9:30 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vorher.
Das Programm verteilt sich über zwei Tage auf sieben parallele Vortragsstränge sowie zwei Workshop-Tracks. Hinzu kommen Projektstände und eigene Projekträume verschiedener Open-Source-Communities. Die Veranstalter hatten aus den Einreichungen 77 Vorträge und zwölf Workshops ausgewählt. Wer nicht nach Sankt Augustin kommen kann, kann Teile des Programms per Livestream verfolgen.
Zu den beiden Keynotes gehören in diesem Jahr Gina Häußge und Aleix Pol. Häußge ist vor allem als Gründerin und Hauptentwicklerin des 3D-Druck-Servers OctoPrint bekannt und berichtet über ihre Erfahrungen aus der Open-Source-Entwicklung. KDE e. V. Vorstand Aleix Pol nimmt das 30-jährige Bestehen von KDE zum Anlass für einen Rückblick auf drei Jahrzehnte Open Source und einen Ausblick auf die kommenden Jahre.
Die FrOSCon setzt 2026 mehrere thematische Schwerpunkte. Dazu zählen Krisenvorsorge mit freier Software, alternative mobile Betriebssysteme jenseits von Android und iOS, Finanzierungsmodelle für Open Source, das Recht auf Reparatur, Barrierefreiheit sowie die Frage nach Vertrauen und Zusammenarbeit in freien Softwareprojekten. Daneben deckt das Programm die klassischen Bereiche wie Betriebssysteme, Entwicklung, Administration, Sicherheit, Desktop, Cloud und rechtliche Fragen ab. TUXEDO Computers stellt in einem Vortrag das neue TUXEDO OS auf der Basis von Debian Testing vor.
Auch zahlreiche Projekte nutzen die FrOSCon wieder für Stände, eigene Räume und Veranstaltungen. Vertreten sind unter anderem ein »FOSS on Mobile«-Devroom, ein gemeinsamer Raum von Gentoo und TroLUG sowie Projekte rund um RIOT OS, MoinMoin, OpenStreetMap und XMPP. GNU/Linux.ch wird erstmals mit einem Stand vertreten sein. Für Kinder und Jugendliche gibt es mit den Mini-FrogLabs ebenfalls ein eigenes Programm. Am Samstag dreht sich dort vieles um den freien Spielebaukasten Luanti, am Sonntag stehen Python und Spieleentwicklung auf dem Programm.
Am Samstagabend beginnt gegen 18:30 Uhr das traditionelle Social Event. Außerdem bietet das Linux Professional Institute während der Konferenz vergünstigte Zertifizierungsprüfungen von Linux Essentials bis LPIC-3 sowie für DevOps und BSD an.