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Epic Games Store: Launcher soll Linux-Version bekommen
Der Launcher des Epic Games Store soll nativ unter Linux laufen. Einen Termin gibt es nicht, in der Preview des neuen Clients fehlt Linux noch.
Der Launcher des Epic Games Store soll eine native Linux-Version bekommen, erklärte ein Mitarbeiter von Epic Games im Community-Discord-Server des Stores. Einen Termin nannte er dabei nicht.
Ein Nutzer wollte wissen, ob eine nativ unter Linux laufende Fassung auf der Roadmap von Epic steht. Der Epic-Mitarbeiter beantwortete das mit einem „Soon“-Emoji und einer Einschränkung. Die aktuelle Preview-Version, die Epic Games für eine umfassende Neuauflage des Launchers baut, sehe Linux aber noch nicht vor. „Wie man sich vorstellen kann, müssen wir mehr tun, als bloß einen Build des Launchers zu haben, der nativ unter Linux läuft“, schrieb der Mitarbeiter. Zuerst hatte SteamDeckHQ berichtet.
Was genau noch fehlt, führt der Epic-Mitarbeiter nicht aus. In der Roadmap, die Epic im Juni auf dem Unreal Fest für den Store vorgestellt hat, taucht Linux nicht auf.
Bislang gibt es den Client des Epic Games Store ausschließlich für Windows und macOS. Wer seine Epic-Bibliothek unter Linux-Systemen wie Valves SteamOS verwalten will, muss auf Drittsoftware wie den Heroic Games Launcher ausweichen. Das ist ein Open-Source-Programm, das die Epic-Bibliothek über das Kommandozeilenwerkzeug Legendary einbindet und die Windows-Spiele per Proton oder Wine ausführt. Ein nativer Client würde diese Zwischenschicht überflüssig machen.
Epic ist nicht der einzige Store-Betreiber, der Linux nachrüstet. GOG arbeitet ebenfalls an einer Linux-Version des Launchers. Auch abseits der Stores tut sich etwas: Mehrere Distributionen haben sich zum Open Gaming Collective zusammengeschlossen, um etwa Kernel-Patches und Gaming-Pakete gemeinsam zu pflegen.
Ein nativer Store-Client bedeutet unterdessen nicht zwangsläufig, dass Epics größtes Spiel folgt: „Fortnite“ läuft unter Linux nicht, weil Epic die Linux-Unterstützung des eigenen Anti-Cheat-Systems für das Multiplayer-Spiel nicht freigibt. Tim Sweeney hatte das 2022 damit begründet, dass sich Cheating bei beliebigen Kernel-Konfigurationen nicht in den Griff bekommen lasse.
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