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OpenAI baut seine Präsenz in Deutschland mit einem neuen Büro in Berlin aus
von André Westphal
14. Aug. 2026 |
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OpenAI will seine Präsenz in Deutschland ausbauen. So hat der Mitbegründer und Chef Sam Altman bestätigt, dass ein neues Büro in Berlin geplant ist. Es ist nicht das erste des KI-Pioniers in good old Germany. Denn auch in München ist man schon mit einer Zweigstelle vertreten. Altman hat sich dabei auch dafür ausgesprochen, in Deutschland eigene Rechenzentren zu errichten. Das soll die Nachfrage nach KI-Infrastruktur besser decken.
Der Bau von Rechenzentren ist allerdings so eine Sache. Da gibt es z. B. in den USA aktuell viele Kontroversen. Denn diese Komplexe haben einen hohen Wasser- und Energiebedarf und sind deswegen in vielen Gemeinden alles andere als willkommen. Dass OpenAI dabei speziell Deutschland ins Visier nimmt, ist kein Zufall. Laut dem Unternehmen selbst ist Deutschland der größte Markt für ChatGPT in Europa und liegt sogar in den Top 3 weltweit. Altman verweist zudem auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Telekom hierzulande.
Einen Eröffnungstermin für das kommende Büro in Berlin gibt es unterdessen noch nicht. Dabei versuchte Altman im Gespräch mit dem Handelsblatt auch, Bedenken zu entkräften, dass OpenAI Unternehmensdaten zum Training seiner KI-Modelle einsetzen könnte. Man schütze Geschäftsdaten natürlich und biete Geschäftskunden auch eine verbindliche Null-Daten-Speicherung an. Hier würden die Daten keinesfalls für KI-Trainings oder andere Auswertungen verwertet. Am Ende wolle man die Wirtschaft unterstützen, nicht mit seinen Partnern in Konkurrenz treten.
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