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Razer Naga V3 Pro im Test: Der neue Standard für MMO-Spieler?
von André Westphal
16. Aug. 2026 |
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Razer bietet unterschiedliche Arten von Gaming-Mäusen an. Beispielsweise visiert man mit den leichten Viper-Modellen E-Sportler an. Da hatte der Hersteller ja erst vor einigen Monaten mit der Viper V4 Pro eine neue Generation präsentiert. Doch die Modellreihe Naga, welche sich eher an MMO- und MOBA-Spieler richtet, schlummert bereits seit Ende 2022 – damals erschien im November die Razer Naga V2 Pro. Kürzlich hat der Gaming-Spezialist dann ein Nachfolgemodell enthüllt. Ich konnte mir die Gaming-Maus schon vorab für euch im Test ansehen.
Zur Einordnung für euch: Ich habe die Razer Viper V4 Pro gerne zum Spielen genutzt, eigentlich entspricht die Naga V3 Pro aber eher meinem Anforderungsprofil. Ok, ich bin nicht der große Online-Gamer, spiele aber gerne RPGs und auch mal das ein oder andere Strategiespiel. Genau da bietet diese Maus dank ihres zusätzlichen, austauschbaren Tastenfelds an der Seite viele Möglichkeiten.
Die Abtastrate der Razer Naga V3 Pro beträgt weiterhin ab Werk 1.000 Hz. Ihr könnt jedoch als optionales Zubehör den Dongle Razer HyperFlux V2 bzw. das Razer Mouse Dock Pro kaufen, um auf 8.000 Hz zu kommen. Solltet ihr es auf so eine hohe Abtastrate anlegen, die vor allem in Multiplayer-Games einen Sinn haben kann, empfehle ich aber ohnehin eher die Viper V4 Pro. Im Übrigen bietet die neue Naga drei Tasten mehr als das Vorgängermodell, ein verbessertes Scrollrad und einen höher auflösenden Sensor mit 50.000 statt 30.000 DPI.
Für mehr Kontrolle erweitert die Razer Naga V3 Pro das Design um zwei Schnellzugriffstasten neben der linken Maustaste zur schnellen DPI-Anpassung. Auch hat Razer die Ringfingertaste zurückgeholt, ihr aber die Möglichkeit zur Sperrung verpasst, um Fehlbetätigungen auszuschließen. Kostenpunkt des neuen Eingabegeräts? Das sind stolze 199,99 Euro.
Die Razer Naga V3 Pro wiegt mit 117 Gramm etwas weniger als das direkte Vorgängermodell mit 134 g. Ihr habt dabei die Wahl, ob ihr die Gaming-Maus über den beiliegenden Dongle mit 2,4 GHz mit eurem Rechner verbindet, Bluetooth nutzt oder kabelgebunden via USB-C rangeht. Letzteres dient auch zur Aufladung. Es besteht jedoch auch die Option, Wireless Charging über das HyperFlux V2 Wireless Charging System und Razer Mouse Dock Pro zu verwenden. Müsst ihr dann jedoch separat nachkaufen.
Im Lieferumfang der Razer Naga V3 Pro liegen drei austauschbare Seitenplatten bei. Die erste Plate stellt euch satte 12 Buttons zur Verfügung und ist z. B. für MMOs gedacht. Die zweite Variante reduziert auf sechs Tasten und könnte euch in MOBAs zur Seite stehen. Die eher konservative Version mit zwei Buttons ist etwa für Shooter oder den Office-Betrieb geeignet. Die Seitentasten sind jetzt Double-Shot-Keycaps, was für mehr Langlebigkeit sorgen soll.
Wie man es von Razer kennt, so läuft die Konfiguration über die App Synapse 4. In der Software legt ihr Makros an, passt die DPI-Einstellungen an, aktualisiert die Firmware und mehr. Bis zu fünf Speicherprofile mit euren individuellen Konfigurationen könnt ihr dann auf den Onboard-Speicher der Naga V3 Pro schubsen. Flexibilität gibt es aber nicht nur bei den Seitenplatten. Auch das Scrollrad offeriert euch unterschiedliche Modi.
Ihr könnt zwischen vier Modi wechseln: Free Spin mit freier Rotation, einem taktilen Modus mit 24 Stufen, einem Präzisionsmodus mit 48 Stunden sowie einem smarten Modus, der je nach Szenario automatisch zwischen dem Free-Spin- und dem Tactile-Modus umschaltet. Im Lieferumfang liegen im Übrigen neben der Naga V3 Pro selbst und den drei Seitenplatten auch noch ein passender USB-A-Dongle mit Adapter auf USB-C, ein USB-C-auf-USB-A-Ladekabel und eine Kurzanleitung bei.
Grundsätzlich wirkt die Maus recht schnörkellos und ist Razer-typisch ohne echte Makel verarbeitet. Die Chroma-Hintergrundbeleuchtung könnt ihr mit anderen Razer-Geräten synchronisieren – oder sie bei Bedarf auch kompl