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Windows 11: Microsoft bohrt den Datei-Explorer auf und überarbeitet das Kontextmenü
von Carsten Knobloch
18. Aug. 2026 |
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Der Datei-Explorer gehört zu den am häufigsten genutzten Komponenten von Windows, stand in den vergangenen Jahren aber auch regelmäßig wegen kleinerer Ruckler, Gedenksekunden und eines überladenen Rechtsklick-Menüs in der Kritik.
Microsoft bessert hier nun endlich nach und rollt für Windows Insider ein umfangreiches Update aus, das Performance-Probleme an der Wurzel packen und das Kontextmenü deutlich anpassbarer machen soll.
Unter der Haube hat das Team an der Reaktionsgeschwindigkeit geschraubt: Der Explorer startet schneller, Hänger beim Umbenennen von Dateien oder beim Navigieren durch Ordner wurden reduziert, und Hintergrund-Synchronisationen unterbrechen laufende Aktionen nicht mehr.
Zudem gibt es Detailverbesserungen: Die Adressleiste akzeptiert nun Pfade mit Anführungszeichen oder doppelten Backslashes, Ordner lassen sich per Klick mit der mittleren Maustaste direkt in einem neuen Tab öffnen, und der Startbereich merkt sich eingeklappte Bereiche dauerhaft.
Die größte sichtbare Baustelle betrifft das eben erwähnte Kontextmenü beim Rechtsklick. Dieses öffnet sich nun spürbar flotter und entrümpelt die Standardansicht. Über einen neuen Menüpunkt namens Menü anpassen gelangen Nutzer direkt in die Windows-Einstellungen unter Personalisierung.
Dort lässt sich exakt festlegen, welche Systembefehle wie Senden an, Drucken oder Verknüpfung erstellen angezeigt werden und welche App-Erweiterungen von Drittanbietern im Hauptmenü landen dürfen.
Spannend für alle mit jahrelanger Windows-10-Gewohnheit: Microsoft bringt eine Option zurück, mit der Standardaktionen wie Ausschneiden, Kopieren, Umbenennen oder Löschen wieder als klassische Textzeilen im Menü stehen, statt als kleine Symbolleiste am Rand. Aber hey, das wisst ihr ja schon lange, denn es gibt ja seit Längerem einen Workaround:
Wie immer:die Neuerungen werden schrittweise im Insider-Kanal getestet, bevor sie für alle regulären Nutzer freigegeben werden.
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