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Firefox 154.0 ist da: Das ist neu
von Carsten Knobloch
18. Aug. 2026 |
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Mozilla hat Firefox in Version 154.0 für Windows, macOS und Linux freigegeben. Das Update bringt eine Reihe nützlicher Neuerungen sowie mehrere Fehlerbehebungen mit.
Bei der Sicherheit schraubt Mozilla am Schutz für das lokale Netzwerk: Der Zugriffsschutz greift nun auch bei WebSocket-Verbindungen. Versucht eine Webseite, eine entsprechende Verbindung zu einem Gerät im heimischen Netzwerk aufzubauen, fragt der Browser künftig vorher um Erlaubnis. Ebenfalls praktisch: Lokale Profil-Backups landen nun auch unter macOS und lassen sich plattformübergreifend zwischen Windows, Linux und macOS wiederherstellen.
Für das Tab-Management gibt es im Smart Window künftig automatische Vorschläge für Tab-Gruppen inklusive passender Namensvorschläge, was Mozilla stufenweise ausrollt. Die integrierte Übersetzungsfunktion erkennt Sprachen ab sofort direkt beim Laden einer Seite und übersetzt nun auch Inhalte innerhalb von iFrames. Wer Webseiten beim Beenden des Browsers vom Löschen der Cookies und Websitedaten ausnehmen möchte, kann dies nun tun, ohne gleichzeitig den Tracking-Schutz für diese Seite zu deaktivieren.
Unter Windows lässt sich in den Einstellungen ab sofort das App-Icon anpassen, was für MSIX-Installationen sowie unter macOS und Linux noch nachgereicht werden soll. In der Adressleiste zieht eine Schnellaktion für die KI-Einstellungen ein, das Vor- und Zurückspringen in Videos läuft nun spürbar flotter und ein harter Reload (Umschalt-Taste gedrückt halten beim Klick auf Aktualisieren) leert ab sofort auch den Favicon-Cache.
Unter der Haube wurden zudem diverse Fehler behoben. Unter macOS gehört ein Bug der Vergangenheit an, bei dem geschlossene Fenster unsichtbar blieben und Mausklicks blockierten. Unter Windows verdeckt die Taskleiste nicht mehr das Vollbild-PiP-Fenster und auch das automatische Ausblenden der Taskleiste funktioniert wieder zuverlässig. Die vertikalen Tabs verstecken sich im Vollbildmodus nun wie vorgesehen und erscheinen erst wieder, wenn der Mauszeiger an den Bildschirmrand bewegt wird. Wie gewohnt schließen die Entwickler mit der neuen Version auch mehrere Sicherheitslücken.
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