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heise+ | WLAN-Lautsprecher: Google Home Speaker mit Gemini for Home im Test
Google zimmert der Smart-Home-Version der KI-Sprachassistenz Gemini ein Speaker-Zuhause fürs Küchenregal. Ob das Ergebnis clever klingt, klärt der Test.
Um Googles smarte Lautsprecher war es lange Zeit sehr leise. Zuletzt brachte der Technikkonzern im Jahr 2021 den Nest Hub 2 heraus, ein smartes Display mit Schlaftracking für den Nachttisch. Nun stellt er mit dem Google Home Speaker (120 Euro) wieder ein reines Audiosystem mit Lautsprecher für Musikstreaming und KI-Chatbot vor. Er platziert sich preislich und von der Größe her genau zwischen den bisherigen Lautsprechern Nest Mini und Nest Audio. Ob er eine attraktive Alternative zur neuen Alexa+ in einem Echo Dot Max oder zur betagten Siri im Baudenkmal HomePod Mini von 2020 darstellt, haben wir in der Praxis getestet und an wichtigen Punkten mit dem Konkurrenzprodukt Alexa+ von Amazon verglichen.
Googles Home Speaker ist 86,6 mm hoch und mit einem Durchmesser von 107 Millimetern ähnlich groß wie die Klangkugeln von Amazon und Apple, aber etwas gedrungener gebaut. Seine Form erinnert an den Pilzkopf der Mario-Kart-Figur Toad. Gegenüber Googles antikem Lautsprecher-Puck Nest Mini ist der Neuzugang auf mehr als doppelte Höhe gewachsen. Anstelle einer Status-LED auf dem Rücken signalisiert ein LED-Ring im Sockel, ob der Speaker zuhört, nachdenkt oder antwortet. Die obere Gehäuseschale ziert grobmaschig gewebter Netzstoff, der entweder in dunklem Grau („Hazel“) – oder wie unser Testexemplar – in hellem Grau („Porcelain“) gefärbt ist.
Das elastische Material ist nicht so straff gespannt wie bei Amazon und Apple. Es verrutscht bei Berührung wie eine ausgeleierte Wollsocke. Dadurch verfehlten wir die drei kapazitiven Sensortasten für Lauter, Leiser, Play und Pause unter dem Strickkleid öfter oder drückten sie versehentlich doppelt. Der am Sockel platzierte Ein- und Ausschalter für die Mikrofone gibt dagegen ein gewohnt straffes Feedback. Außer dem Schalter ragt ein fest verankertes Kabel von 1,5 Meter Länge mit USB-C-Stecker am Ende aus dem Gehäuse. Ein Rückschritt: Die Vorgänger nutzten gesteckte Kabel, die man leicht austauschen konnte.
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