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DJI Osmo Pocket 4 & 4P: Automatischer Upload in die Cloud oder aufs NAS sind jetzt möglich
von Felix Frank
19. Aug. 2026 |
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Die DJI Osmo Pocket 4P ist seit kurzem verfügbar. Sie weiß vor allem mit der zweiten Linse zu gefallen und positioniert sich als „Pro-Modell“ oberhalb der Osmo Pocket 4. DJI verteilt jetzt für beide Pocket-Kameras ein neues Update, welches ein (automatisches) Sichern der Bilder und Videos in die Cloud ermöglicht.
Die neue Kamera-Cloud-Service-Funktion ist sowohl für die Pocket 4 als auch für die Pocket 4P verfügbar und erlaubt es, der Gimbal-Kamera Mediendateien an einen unterstützten Cloud-Speicher zu schicken. Das Hochladen geschieht wahlweise automatisch, immer dann, wenn die Kamera ausgeschaltet oder im Leerlauf und ein definiertes WLAN-Netzwerk verfügbar ist. Prima, auch als Backup.
Derzeit werden Google Drive, OneDrive sowie eigene NAS-Systeme unterstützt. Man stellt in Aussicht, dass hier künftig noch weitere unterstützte Dienste im Rahmen von zukünftigen Updates hinzukommen. Die Ersteinrichtung erfolgt über den Bereich „Kamera-Cloud-Service“ in der DJI-MIMO-App, bei verbundener Pocket. Nach dem Einloggen in den Cloud-Dienst muss auch noch das heimische WLAN-Netzwerk mitsamt Passwort festgelegt werden. Beim Upload legt die Kamera einen entsprechenden Unterordner fürs Gerät und das aktuelle Upload-Datum an.
Die Anbindung ans eigene NAS-System erfolgt per SMB. Entsprechend muss hier etwas mehr konfiguriert werden. Auch hier legt man ein Netzwerk fest, über welches die Kamera den Upload vornimmt.
Die Pocket 4P unterstützt darüber hinaus auch noch den wenig beachteten Auto-Media-Transfer für iOS-Geräte, den ich bereits im Testbericht positiv erwähnte und den gerne bei weiteren DJI-Kameras, als auch Kameras anderer Hersteller sehen würde. Anders als im Changelog erwähnt funktioniert der bei mir auch mit iPhone 15 zuverlässig und stabil. Neu aufgenommene Dateien werden hier beim Ausschalten der Pocket-Kamera direkt aufs Smartphone und damit in die Smartphone-Galerie übertragen – der Umweg über die Mimo-App entfällt.
Ansonsten neu? Die Pocket 4P unterstützt jetzt auch die Möglichkeit, per Joystick das Gimbal im 45-Grad-Winkel zu bewegen. Zudem ist D-Log (10-bit) als Farbmodus jetzt auch für Slow-Motion-Aufnahmen verfügbar. Mit dem letzten Update hat man zudem HDR-Verbesserungen im Fotomodus vorgenommen.
Und bei der Osmo Pocket 4? Die unterstützt mit der Firmware-Version v01.03.10.05 jetzt auch die Osmo-FrameTap-Fernbedienung, um die Kompaktkamera per Fernauslöser zu steuern und Aufnahmen zu starten und diese zu beenden. Nach einem Neustart bleibt jetzt zudem der zuletzt gewählte Smart-Gimbal-Modus gespeichert, der um eine Zoom-Funktion per Joystick bzw. per Taste erweitert wurde. Per Drücken und Halten lässt sich jetzt eine benutzerdefinierte Funktion in den Einstellungen definieren. Zudem passen sich Helligkeit und Farbtemperatur des Fülllichts jetzt automatisch an die Umgebung an.
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