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Das neue Pixel 11 Pro XL im Ersteindruck
von Benjamin Mamerow
19. Aug. 2026 |
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Neues Jahr, neues Pixel – was bei den asiatischen Herstellern mittlerweile eher zur monatlichen Neuvorstellung von aktualisierten Geräten geworden ist, ist bei Herstellern wie Apple oder eben auch Google vor allem eher noch ein jährliches Event. So hat Google jüngst seine neue Pixel-Gerätefamilie für dieses Jahr vorgestellt, darunter auch die neue Pixel-11-Smartphone-Familie, bestehend aus Pixel 11, Pixel 11 Pro und Pro XL und dem Pixel 11 Pro Fold. Alle nötigen Specs und Features zu den Geräten hatten wir euch bereits in den verlinkten Beiträgen vorgestellt.
Google hat uns dieses Jahr sowohl das Pixel 11 Pro als auch das Pixel 11 Pro XL zukommen lassen, die beiden Geräte habe ich mir nun in den vergangenen Tage etwas ausführlicher anschauen können. Einen „Deep Dive“, wie man so schön sagt, könnt ihr aber noch nicht erwarten. Hier werde ich dann zu gegebener Zeit sicherlich nochmal ein Update raushauen, falls mir da noch weitere Kleinigkeiten auffallen sollten. Das Pro XL wandert hier indessen jedenfalls als Daily Driver mit und wird hier als Referenzgerät für den Test herhalten.
Allem voran bin ich erst einmal sehr glücklich darüber, dass alle Modelle der neuen Gerätereihe nun mit mindestens 256 GB Speicher auskommen, wenngleich nur die 512- /1-TB-Versionen dann parallel auch über 16 GB RAM verfügen. Zudem arbeiten alle neuen Modelle mit Googles aktuellstem Chipsatz, dem Tensor G6. Beim Tensor G6 konzentriert sich Google im Vergleich zum Vorgänger Tensor G5 vor allem auf Energieeffizienz, optimierte CPU-Architektur und erweiterte KI-/Kameraleistung. Auch der neue Chipsatz ist definitiv kein Gaming-Hardwarewunder wie aktuelle Snapdragon-Lösungen, das muss es aber auch wieder gar nicht sein, meiner Meinung nach. Für den Alltagseinsatz, den flotten Zugriff auf KI und ein längeres Durchhaltevermögen arbeitet der G6 eindeutig sehr effizient, weshalb der direkte Vergleich mit den anderen Chipsätzen ein wenig hinkt.
Zudem sitzt nun um den LED-Blitz der Kamera herum das sogenannte HiLight – ein LED-Feature, das optisch beim aufs Display gelegten Smartphone Benachrichtigungen (anpassbare Farben für Favoriten-Kontakte) signalisieren kann und zudem beim Sprechen mit Gemini Live auch in den entsprechenden Farben wabert. Der Nachteil des Ganzen: Drittanbieter-Apps wie Telegram oder WhatsApp werden derzeit noch nicht unterstützt, Google Messages oder Anrufe über die Telefon-App hingegen schon. In der Android-Szene kennt man solche LED-Features allerdings noch aus ganz frühen Zeiten, als im Grunde gar jede einzelne App individuell eine kleine Benachrichtigungs-LED ansteuern konnte.
Ebenso „neu“: Die komplette Geräteserie unterstützt fortan das kabellose Aufladen mit bis zu 25 Watt, das war bei der Pixel-10-Gerätereihe noch den Pro-Modellen vorbehalten. Bei den beiden Flaggschiffen Pixel 11 Pro und Pro XL dreht sich in Bezug auf die Verbesserungen vieles um das Display. Die 120-Hz-LTPO-Panels (6,3 Zoll beim Pro, 6,8 Zoll beim Pro XL) schaffen jetzt eine Dauerhelligkeit von bis zu 2.400 Nits, in Spitzen sogar 3.600 Nits. Das macht dann auch bei grellem Sonnenschein einen durchaus wahrnehmbaren Unterschied.
Der 50-MP-Hauptsensor ist neu, ebenso die 48-MP-Telelinse mit 5-fachem optischen Zoom, die jetzt größer und lichtstärker ausfällt und digital bis zu 120-fach zoomen kann – natürlich erneut unterstützt durch KI. Die Kamera-App wurde ebenfalls überarbeitet, Farbprofile lassen sich jetzt direkter wechseln. Auch am Gehäuse wurde gefeilt: Beide Modelle sind minimal dünner und leichter geworden, und mit der Farbpalette „Olive“, „Canyon“ oder auch „Fog“ landen auch ein paar frische Varianten neben dem dunklen, nun matten Obsidian (nebst Alurahmen).
Beim Laden legt vor allem das Pro XL zu und schafft laut Google in 30 Minuten 75 Prozent Akkuladung statt vorher 70 Prozent – merkt man als Nutzer des Vorgängermodells aber n