// STADT-BREMERHAVEN — HARDWARE & GADGET
Zendure zeigt ZEN+ Home: Komplettes Energie-Ökosystem für das vernetzte Zuhause
Zur Intersolar Europe 2026 in München bringt Zendure sein neues Energie-Ökosystem ZEN+ Home auf die Bühne. Das Unternehmen will damit nicht mehr nur einzelne Speicher- oder PV-Lösungen anbieten, sondern den gesamten Energiehaushalt eines Zuhauses in einer Plattform zusammenführen. Da ist man nicht mehr alleine, denn mittlerweile machen es fast alle so. Es fing mal an mit PV-Lösungen und App-Anbindung, nun kommt das ganze Gekröse hinzu – und ob man das braucht, muss jeder selbst für sich eruieren.
Im Mittelpunkt steht die Idee, Solarstrom, Batteriespeicher, Netzstrom, Smart-Home-Komponenten und E-Mobilität miteinander zu verknüpfen. Ziel ist es, Energieflüsse im Haushalt automatisch zu koordinieren und möglichst effizient zu nutzen. Zendure nennt dabei sechs Grundprinzipien: Autonomie, Flexibilität, Einheit, Zuverlässigkeit, Konnektivität und Klarheit.
Das Herzstück des Systems hört auf den Namen ZENKI. Dabei handelt es sich um einen KI-gestützten Energy Agent, der gemeinsam mit dem Zeitreihenmodell ZenPulse Solarerzeugung, Wetterdaten, Verbrauchsverhalten und Strompreise analysiert. Auf Basis dieser Daten erstellt das System Prognosen für die kommenden 24 Stunden und passt die Energiestrategie entsprechend an. Solarstrom kann beispielsweise gezielt gespeichert oder günstiger Netzstrom in passenden Zeitfenstern genutzt werden.
Ergänzt wird das Ganze durch ZenWave, den dynamischen Stromtarifservice von Zendure. In Kombination mit ZENKI soll das System automatisch auf schwankende Strompreise reagieren und wirtschaftlich günstige Zeitpunkte zum Laden, Speichern oder Nutzen von Energie ermitteln.
Technisch basiert ZEN+ Home auf der HEMS-2.0-Architektur. Dabei kombiniert Zendure Cloud-basierte Optimierung mit lokaler Steuerung. Selbst bei einer unterbrochenen Internetverbindung sollen wichtige Funktionen wie die Steuerung zentraler Energieflüsse oder der Backup-Betrieb weiter verfügbar bleiben.
Als zentrale Schaltstelle fungiert der bekannte PowerHub. Er verbindet Solaranlagen, Batteriespeicher, Netzstrom, Wallboxen, Wärmepumpen und Smart-Home-Geräte innerhalb eines Systems. Zudem bietet er laut Zendure eine Notstromversorgung mit einer Umschaltzeit von 10 Millisekunden sowie Black-Start-Fähigkeiten für längere Stromausfälle.
Interessant für Smart-Home-Nutzer: Zendure setzt auf ein offenes Ökosystem. Unterstützt werden unter anderem EEBus und OCPP. Darüber hinaus lassen sich Plattformen wie Home Assistant, ioBroker und Homey integrieren. Auch Shelly-Sensoren sowie mehr als 5.000 Wärmepumpenmodelle sollen unterstützt werden.
Auf der Messe zeigt Zendure unter anderem auch die SolarFlow 4000 Mix Serie zusammen mit dem PowerHub, die SolarFlow 3000 Mix AC+ für AC-gekoppelte Dach-PV-Anlagen sowie verschiedene Varianten der SolarFlow 2400 Serie. Preise zum neuen, smarten Modell sind noch nicht bekant.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.