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Google-Suche wird anpassbarer: Bevorzugte Quellen, Freitext-Filter für Discover und anpassbare Audio-Briefings
von Carsten Knobloch
20. Aug. 2026 |
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Google bohrt die Personalisierungsoptionen in der Suche, im Discover-Feed und in Google News auf. Ziel der Neuerungen ist es, Nutzern mehr Kontrolle über angezeigte Quellen zu geben und Feeds feiner an die eigenen Interessen anzupassen.
Eine der Neuerungen betrifft bevorzugte Quellen: Publisher können ab sofort einen interaktiven „Preferred Source“-Button direkt auf ihren Webseiten einbinden. Klickt ein Leser darauf, wird die jeweilige Seite im Google-Konto als bevorzugte Quelle hinterlegt, ohne dass man die Seite verlassen muss. Inhalte dieser Medien tauchen in der Folge prominenter in den Top-Stories, KI-Übersichten (AI Overviews) und im AI-Modus auf. Laut Google wurden über entsprechende Mechanismen bereits mehr als 600.000 unterschiedliche Quellen von Nutzern ausgewählt.
Auch der Discover-Feed in der Google-App lernt dazu. Statt nur starre Kategorien wie „Mehr davon“ oder „Weniger davon“ anzuklicken, könnt ihr dem Feed künftig in eigenen Worten mitteilen, was ihr sehen wollt. Über das Drei-Punkte-Menü an einem Beitrag lässt sich per Texteingabe genau vorgeben, welche Schwerpunkte gewünscht sind – etwa „Ideen für Küchenrenovierungen, aber nur nachhaltig“ oder „Roadtrips ohne Camping“. Der Feed soll sich anhand dieser Freitext-Wünsche in Echtzeit anpassen und die Präferenzen merken.
Für alle, die Nachrichten lieber hören: In der Google-News-App unter Android lassen sich die täglichen Audio-Briefings, da, wo verfügbar, ab sofort granularer anpassen. Nutzer können gezielt Themengebiete für die Zusammenfassungen auswählen.
Die Audiobeiträge enthalten direkte Quellenangaben sowie Links zu den kompletten Artikeln, während Teilnehmer aus Googles News-KI-Pilotprogramm tiefergehende Einordnungen zu Top-Themen beisteuern. Die Neuerungen für Discover und die Audio-Briefings rollen in den kommenden Tagen schrittweise über die Google-App und Google News aus.
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