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ASUS ROG Zephyrus Duo: Der verrückteste Gaming-Laptop aller Zeiten für knapp 7.000 Euro?
Asus sprengt mit dem ROG Zephyrus Duo alle Grenzen: Zwei lösbare OLED-Displays, eine RTX 5090 und absurde Specs machen das Gerät zum Luxus-Statement.
ASUS hat mit seiner Gamingsparte ROG (Republic of Gamers) bekanntlich schon einige starke und teilweise verrückte Gaming-Laptops entworfen. Jetzt haben die Taiwanesen aber einen Neuzugang für ihre Flaggschiffreihe (Zephyrus) vorgestellt, der die bisherigen Grenzen bei Laptops sprengt: das „Zephyrus Duo“, das nicht nur, aber vor allem, wegen seiner zwei Bildschirme aus dem Rahmen fällt.
Dazu kommt das Beste an Mobile-Hardware, was man derzeit finden kann: Die Spitzenkonfiguration bietet die schnellste Intel-Mobile-CPU (Core Ultra 9 386H), eine Nvidia GeForce RTX 5090 mit 24 GB GDDR7-VRAM, ultraschnelle 64 GB LPDDR5X-RAM mit 8533 MT/s, eine 2 TB große PCIe 5.0 NVMe™ M.2, Flüssigmetallkühlung, Voll-Alu-Gehäuse und, und, und.
Namensgebender Höhepunkt des Duos sind jedoch die zwei vollen Spitzen-OLED-Bildschirme mit 3K-Auflösung, 1100 Nits, 120 Hertz, 0,2 ms Reaktionszeit, Dolby Vision, G-Sync und was euch sonst noch an Kürzeln für hochwertige Displays einfällt. Die Bildschirme lassen sich entweder wie ein Klapphandy auffalten, man kann sie aber auch vom Gehäuse lösen und dann im Hoch-, Quer- oder A-Format aufstellen.
Ich bin wahrscheinlich der Letzte, der sich über viel zu teures Technikspielzeug lustig machen sollte, da ich wohl zu denen gehöre, die sich das Teil anschaffen würden (hat halt schon geile Specs), wenn der Kontostand nicht dem Rhein-Wasserstand gleichen würde. Ich kann es mir sogar schönreden, da zwei Bildschirme zum Arbeiten erfahrungsgemäß extrem praktisch sind (mir sind meine drei Displays schon zu wenig).
Ich würde mir allerdings etwas dämlich vorkommen, wenn ich das (stellt euch vor, wie ich auf das nachfolgende Bild deute) in aller Öffentlichkeit auf den Tisch eines Flugzeugs, Bahnabteils, Cafés etc. dort aufbauen würde – ist ja nicht gerade unauffällig.
Andererseits kann man damit sicher ein paar neidische Blicke auf sich ziehen (neben vielen belustigten). Ich stelle mir das Ganze in etwa wie die Fernrohr-Szene in „Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ vor, als Captain Jack und Barbossa auf dem Deck der Black Pearl stehen und ihre Fernrohre ziehen.
Beim Zocken sehe ich die zwei Bildschirme etwas zwiegespalten, denn eigentlich will man die volle Leistung auf einem Display haben. Für Discord oder Ähnliches brauche ich nicht einen extra Bildschirm. Allerdings sollte die Leistung ausreichen, um beide Displays zu befeuern. Ein Haken ist noch das Gewicht: Mit 2,8 kg schleppt man einiges mit sich herum, in Anbetracht der Ausstattung ist das aber vergleichsweise wenig Gewicht.
Wie dem auch sei, falls die Specs auch bei euch Begehrlichkeiten geweckt haben sollten oder ihr zu denjenigen gehört, die solch ein mobiles Streamer-/Influencer-Setup brauchen, gibt es das ROG Zephyrus Duo 16 ab sofort auf dem deutschen und österreichischen Markt. Los geht es bei rund 5.000 Euro für die schwächste Version, das Top-Modell kostet euch nur schlappe 6.700 Tacken.