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Call of Duty: Modern Warfare 4 - Beta beendet nerviges Shader-Kompilieren am PC
Infinity Ward löst in CoD MW4 zwei PC-Dauerprobleme. Die Beta lädt Shader im Hintergrund vor und reduziert lästige Neustarts nach Updates drastisch.
Die Entwickler von Call of Duty: Modern Warfare 4, Infinity Ward und Co-Entwickler Beenox, haben die restlichen Details zur kommenden Beta von CoD: MW 4 für dieses Wochenende verraten. Neben Preload-Infos und PC-Specs verkündeten sie dabei einen echten technischen Durchbruch für PC-Spieler. Es geht darum, die ewig langen Ladezeiten beim Shader-Kompilieren endlich aus der Welt zu schaffen.
In einem ausführlichen Blogpost erklären die Entwickler, wie sie das lästige "Compiling Shaders"-Problem in den Griff bekommen wollen. Fast alle PC-Spieler dürften das kennen. Schließlich taucht es nicht nur in Call of Duty auf. Es ist mittlerweile so normal geworden, dass ihr euch wahrscheinlich schon wundert, wenn ein Spiel mal nicht ewig dafür braucht.
Kurze Auffrischung: Moderne PC-Spiele brauchen Shader, um eurer Grafikkarte mitzuteilen, wie sie das Bild auf dem Monitor berechnen soll. Das Spiel kompiliert diese Shader für Effekte, Beleuchtung, Schatten und Oberflächen bereits im Voraus. Dadurch gerät der Spielfluss nicht ins Stocken, wenn das System diese Elemente mitten im Match abruft.
Das Problem an der Sache: Das Kompilieren der Shader kostet Zeit. Außerdem muss das Spiel den Prozess jedes Mal komplett neu durchlaufen, wenn ihr es zum ersten Mal startet, eure GPU-Treiber aktualisiert oder wenn ein großer Patch erscheint. Konsolen kennen dieses Problem nicht. Da die Hardware und Software dort standardisiert sind, bringen die Downloads die Shader direkt fertig mit.
Doch mit der Beta von Modern Warfare 4 ändert sich das auf dem PC. Ab sofort kann Call of Duty die Shader vorladen, noch bevor ihr das Spiel überhaupt startet. Sobald der Download abgeschlossen ist, beginnt der Shader-Preload ganz entspannt im Hintergrund. Ein paar kleine Haken gibt es aktuell aber noch.
Während der Beta fahrt ihr mit dem Battle.net-Launcher am besten, um das neue Feature auszuprobieren. Nur dort startet der Shader-Preload standardmäßig von allein. Auf Steam ist die Funktion zwar ebenfalls aktiviert, allerdings müsst ihr beim allerersten Start trotzdem noch den klassischen "Compiling Shaders"-Bildschirm abwarten – auch wenn es diesmal deutlich schneller gehen sollte. Bei jedem weiteren Start greift der Preload dann aber wie gewünscht.
Das ist ein wichtiger erster Schritt. Die wahre Stärke der neuen Technik werdet ihr aber erst zum Full Release von Modern Warfare 4 spüren. Dann müsst ihr die Shader auf dem PC wirklich nur noch ein einziges Mal kompilieren und nicht mehr nach jedem großen Season-Update, wie es heute noch der Fall ist.
Die Beta von Modern Warfare 4 knöpft sich gleich noch ein weiteres Dauerproblem auf dem PC vor: die berüchtigte "Update erfordert Neustart"-Meldung. Call of Duty-Veteranen kennen das Spielchen nur zu gut: Sobald ihr das Spiel auf dem PC oder der Konsole startet, sucht es nach Updates und installiert diese bei Bedarf. Damit der Patch aktiv wird, müsst ihr das Spiel jedoch neu starten. Manchmal fasst das System die Updates nicht zusammen, sodass ihr den Vorgang gleich mehrmals wiederholen müsst, bevor ihr endlich loszocken könnt. Das passiert besonders oft, wenn ihr ein Call of Duty längere Zeit nicht gespielt habt.
Ab der Beta von Modern Warfare 4 schraubt Infinity Ward die Häufigkeit dieser Zwangspausen drastisch herunter. Einfach gesagt: Die Entwickler sorgen dafür, dass das Spiel künftig mehr Arten von Patches herunterladen kann, ohne dass ihr direkt einen Neustart hinlegen müsst.