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Bahngewerkschaft macht Druck bei Gesetz zu Sicherheit
Seit dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalexpress Anfang Februar werden Maßnahmen für mehr Sicherheit diskutiert. Die Eisenbahngewerkschaft EVG fordert nun Ergebnisse - und droht mit einer Blockade der Dienstpläne.
Die Bahngewerkschaft EVG hat damit gedroht, den Dienstplänen ab Januar nicht zuzustimmen, sollte die Bundesregierung das Strafmaß bei Angriffen auf Zugbegleiter nicht bald verschärfen. "Das versprochene Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal muss noch in diesem Jahr in den Bundestag, sonst legen wir im Januar den Betrieb lahm", sagte Gewerkschaftschef Martin Burkert der Bild am Sonntag.
Burkert äußerte sich enttäuscht über die Bundesregierung. "Seitens der Politik gab es betroffene Gesichter und große Worte, aber keine Taten", so der Gewerkschaftschef. Verkehrsminister Bilger hatte vor Kurzem baldige Gespräche zu dem Thema in der Bundesregierung angekündigt.
In Zügen und auf Bahnhöfen in Deutschland hat es 2025 mehr als 5.600 Gewaltdelikte gegeben.
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Die Bundesregierung hatte nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter im Februar in Aussicht gestellt, dass Bahnmitarbeiter als besonders gefährdete Berufsgruppe in den Gesetzentwurf von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) für Strafverschärfungen bei Angriffen auf Sanitäter, Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger aufgenommen werden sollen.
Dieses Thema im Programm: NDR Info | Nachrichten | 23.08.2026 | 02:35 Uhr