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PS5: Sony-Chef bezeichnet Timing der globalen RAM-Krise als Glücksfall für die Konsole
Hiroki Totoki sieht in den explodierenden Hardware-Kosten keinen Grund zur Panik. Stattdessen will sich der PlayStation-Konzern auf die Monetarisierung der bestehenden Community fokussieren.
Nach Ansicht von Sonys CEO Hiroki Totoki kommt die aktuelle RAM-Krise zu einem insgesamt günstigen Zeitpunkt für die PlayStation 5 – trotz steigender Hardware-Preise.
Neben der Sony-Konsole sind auch die Nintendo Switch 2, die Xbox Series X/S sowie andere Hardware und Geräte von Preissteigerungen betroffen.
Hiroki Totoki ist ein langjähriger Top-Manager bei Sony. Bevor er die Führung der PlayStation-Sparte übernahm, prägte er als Chief Financial Officer (CFO) maßgeblich den strategischen und finanziellen Kurs des gesamten japanischen Mutterkonzerns.
Mit dem Wall Street Journal sprach Totoki über den Wandel des Unternehmens vom Elektronikhersteller zum Entertainment-Konzern. Ein Thema, das man dabei natürlich nicht ignorieren kann, sind die aktuell explodierenden Preise und ihre Auswirkungen. Für den Sony-Chef ist es von Vorteil, dass dies jetzt passiert und nicht zum Start der Generation.
"Wir haben da tatsächlich Glück", sagt er. "Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des Lebenszyklus der Konsole. Das bedeutet, dass wir die Hardware heute nicht mehr aggressiv in den Markt drücken müssen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die bestehende Spielerschaft. PS Plus zählt heute bereits mehr als 125 Millionen monatlich aktive Nutzer. Wie wir diese Spieler monetarisieren, ist für uns extrem wichtig."
Hierbei ist Totoki aber offenbar ein Fehler unterlaufen. Es stimmt zwar, dass das Unternehmen zuletzt rund 125 Millionen monatlich aktive User meldete, allerdings dürfte es sich dabei nicht um die Zahl an PS-Plus-Abonnements handeln. Die letzten öffentlich verfügbaren Daten sprachen von 40 bis 50 Millionen.
Letztlich zeigt es jedoch einmal mehr, dass sich das Unternehmen derzeit mehr darauf konzentriert, von der vorhandenen Fanbase zu profitieren. Zuletzt sorgte Sony mit zahlreichen Live-Service-Flops und dem angekündigten Aus für die PlayStation-Discs aber nicht unbedingt für positive Schlagzeilen.
Davon abgesehen: Was für die PlayStation 5 ein Glücksfall sein mag, könnte sich für die PS6 als Problem erweisen. Angeblich gibt es selbst intern noch kein Release-Datum für die PlayStation 6, allerdings könnte sich die RAM-Krise noch eine Weile ziehen und für hohe Preise sorgen.