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Teures Comeback: Die GeForce RTX 3060 nähert sich der 400-Euro-Marke
Die von Nvidia zusammen mit Partnern im Juni zurück auf den Markt gebrachte GeForce RTX 3060 12 GB auf Ampere-Basis (Fertigung bei Samsung) ist im deutschen Einzelhandel über die letzten Wochen nicht günstiger geworden, sondern deutlich im Preis gestiegen: Fast 400 statt vormals 333 Euro werden inzwischen verlangt.
Konkret gibt es die Asus GeForce RTX 3060 12 GB Dual V2 aktuell erst ab 379 Euro zu kaufen, während sie zu ihrer Rückkehr händlerübergreifend für 333 Euro zu bekommen war. Die Preissteigerung beträgt damit 46 Euro oder 14 Prozent. Alternative, ab Lager verfügbare GeForce RTX 3060 sind noch teurer.
Die Antwort auf die Frage, ob sich die GeForce RTX 3060 12 GB lohnt, fällt damit so eindeutig aus wie zuvor: nur wenn es 12 statt 8 GB sein müssen und diese im geplanten Einsatzszenario auch einen Unterschied aus machen. Denn eine aktuelle GeForce RTX 5050 ist schneller, bietet modernere Features und ist ab 300 Euro zu haben. Nur beim Speicher hat sie mit 8 GB einen Nachteil.
Auch die RTX 5050 ist seit Ende Juni übrigens deutlich im Preis gestiegen: Damals gab es erste Modelle noch für 260 Euro – also 40 Euro weniger als zurzeit.
Die GeForce RTX 3060 12 GB basiert auf der Ampere-Architektur, die noch nicht von TSMC, sondern von Samsung in 8 nm gefertigt wurde. Sie konkurriert damit nicht mit den aktuellen TSMC-Prozessen, in denen alle modernen Grafikkarten und AI-Beschleuniger gefertigt werden. Auch ist der verwendete GDDR6 inzwischen weniger stark gefragt.
RTX 3000 unterstützt wie RTX 5000 auch das aktuelle DLSS 4.5 Super Resolution, nicht aber (Dynamic) (Multi) Frame-Generation. Der Leistungsverlust beim Einsatz des besten KI-Upsamplings fällt zudem vergleichsweise hoch aus.