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VW-Betriebsratschefin Cavallo fordert Zukunftsperspektiven von VW-Konzernspitze
Vor der Betriebsversammlung bei Volkswagen haben Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) und VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo das VW-Werk in Hannover besucht. Cavallo erteilte Werksschließungen eine klare Absage.
Ihre Linie sei klar, sagte Cavallo am Montagabend. "Wir haben eine Beschäftigungssicherung erkämpft und wir werden auch in Zukunft dafür kämpfen, dass Veränderungen sozialverträglich stattfinden." Unter anderem Altersteilzeit müsse weiter angeboten werden. "Wenn das fällt, dann werden wir über andere Maßnahmen sprechen müssen" - dafür stünde sie als IG-Metall-Mitglied jedoch nicht zur Verfügung. Cavallo fordert von der Konzernspitze Zukunftsperspektiven, die nicht aus "Kostenreduzierungen" bestünden.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) sieht derweil weiteren Handlungsbedarf bei Einfuhrzöllen auf EU-Ebene. Neben den bestehenden höheren Einfuhrzöllen auf E-Autos aus China müssten auch Zölle auf Hybridautos erhoben werden, so der Landeschef. Zudem sei Deutschland auch bei den Energiekosten nicht wettbewerbsfähig. Außerdem fordert Lies die Weiterführung des Niedersächsischen Wegs und das würde auch bedeuten, alle niedersächsichen VW-Standorte zu behalten.
Am Dienstag findet in Wolfsburg die erste von neun Betriebsversammlungen bis Ende August statt. Dabei soll sich der Vorstand zu möglichen Sparplänen äußern. VW-Chef Oliver Blume hatte schon im Frühjahr angekündigt, den Sparkurs bei Volkswagen deutlich zu verschärfen. Seitdem wird bei dem Konzern um vier Werke, darunter Emden und Hannover, und um bis zu 50.000 zusätzliche Stellen gebangt.
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Dieses Thema im Programm: NDR Fernsehen | Hallo Niedersachsen | 24.08.2026 | 19:30 Uhr