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DLSS 4.5 Ray Reconstruction im Test: Die Grafikqualität macht einen Sprung nach vorne
Zur Gamescom 2026 hat Nvidia DLSS 4.5 Ray Reconstruction veröffentlicht. ComputerBase hat sich die aktualisierte Technologie in fünf verschiedenen Spielen angesehen. Im Fokus des Artikels stehen neben ausführlichen Analysen zur Bildqualität auch Grafikkarten-Benchmarks. Im Test werden sich dabei Vorteile für DLSS 4.5 zeigen.
Nvidia hat die eigene DLSS-Suite für GeForce RTX in den letzten Monaten deutlich ausgebaut:
Was bis jetzt noch kein Update erhalten hatte, war DLSS Ray Reconstruction (DLSS RR). Während Super Resolution bereits mit dem ersten DLSS 4 auf ein Transformer-Netzwerk gewechselt war, arbeitete bei Ray Reconstruction nach wie vor ein simpleres CNN-Netzwerk im Hintergrund. Bis heute.
Denn zur Gamescom 2026 entlässt Nvidia DLSS 4.5 Ray Reconstruction in die Öffentlichkeit, das ebenso auf ein Transformer-Modell setzt und eine bessere Bildqualität bei zugleich ähnlicher Performance zum bisherigen Ray Reconstruction aufweisen soll.
Ob das tatsächlich so ist, wird ComputerBase anhand von fünf verschiedenen Spielen herausfinden. Bei diesen Titeln handelt es sich um:
In allen fünf Spielen stehen Analysen und Vergleiche der Bildqualität mit dem älteren DLSS Ray Reconstruction an. Die Redaktion untersucht dabei die allgemeine Bildqualität und konzentriert sich nicht explizit auf Problemstellen des bisherigen DLSS RR. Darüber hinaus müssen Benchmarks mit der GeForce RTX 5090 zeigen, ob die neue DLSS-Variante tatsächlich vergleichbar schnell wie die alte arbeitet. Ob das gelingt, wird sich auf den nächsten Seiten zeigen.
DLSS 4.5 Ray Reconstruction wechselt vom alten CNN- zu einem neuen Transformer-Modell. Dieses soll eine um 35 Prozent höhere Rechenleistung aufweisen und im Vergleich zum alten CNN-Netzwerk mit 20 Prozent mehr Parametern arbeiten. Weil die Performance aber ähnlich wie bisher ausfallen soll, spricht Nvidia von einem effizienteren Denoiser – denn die Bildqualität soll eben höher ausfallen.
Das soll gelingen, weil DLSS 4.5 RR wie auch schon DLSS 4.5 Super Resolution die Bewegung von Pixeln besser verstehen kann. Dadurch sollen die Genauigkeit der Darstellung des Lichts und die temporale Stabilität besser ausfallen. Zudem soll es weniger Ghosting geben.
Auch für Entwickler soll DLSS 4.5 Ray Reconstruction Vorteile bringen. Denn das neue Modell soll den Entwicklern mehr Kontrolle über das temporale Verhalten geben, um Feintuning passend zum eigenen Content vorzunehmen. Und es ist ab sofort auch über RTX Remix verfügbar.
DLSS 4.5 Super Resolution ist ab GeForce RTX 2000 lauffähig und dasselbe gilt für DLSS 4.5 Ray Reconstruction. Damit bleibt es dabei, dass einzig für DLSS Frame Generation neuere Hardware notwendig ist: Mindestens eine GeForce RTX 4000 für DLSS Frame Generation 2× oder eine GeForce RTX 5000 für DLSS Multi Frame Generation 6×. RTX 2000 und RTX 3000 sind bei Frame Generation außen vor.